Tutti Frutti – Noch ein Retroformat

RTL macht weiter mit den Retro-Shows. Diesmal ist es Tutti Frutti. Eine Show, die Anfang der 90er Jahre für Aufsehen sorgte, weil sich Damen in der Sendung fast nackt auszogen. Was viele nicht mehr wissen oder verdrängt haben, es gab auch Spiele und Spielregeln in der Show. Für viele waren diese nebensächlich. Es gab Glück- und Ratespiele, bei denen die Kandidaten Punkte erspielen konnten. Je nach Punkten legten die Damen ihre Kleidungsstücke ab. Moderiert wurde die Sendung damals von Hugo Egon Balder.

Im Zuge der Retrowelle bei RTL wurde das Format „neu aufgelegt” bei RTL Nitro zu sehen. Die Moderation übernimmt „Geh auf’s Ganze“ Moderator Jörg Draeger. Schauspieler Alexander Wipprecht ist der Co-Moderator. Ihn kennt man aus „Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …“. Er ist außerdem Absolvent der Frank Elstner Master class.

Die Sendung ist eine Mischung aus der ursprünglichen Sendung und ein Rückblick aus den 90er Jahren. Alexander Wipprecht übernimmt den Part des Spiels und Jörg Draeger schaut zurück. Es sind Gäste geladen, die damals mitgemacht haben. Nach dem dritten Rückblick sieht man nichts Neues. Eigentlich nur Brüste. Mehr Inhalt hatte die Sendung damals nicht. Heute hat sich daran nichts geändert. Bei einer fast 2-stündigen Sendung ist das eher langweilig. In den 90er dauerte eine Folge 45 Minuten. Brüste und Spiele ohne Sinn.

Das Studio wirkt wie eine gut ausgeleuchtete Erotikbar. Die Frauen wurden scheinbar gleich mitgebucht. In der Sendung kann man sehen, dass der Silikonanteil in den letzten 30 Jahren stark angestiegen ist. Auch die Botoxdichte ist sehr hoch bei den Damen, die damals schon mitgemacht haben und heute als Gäste geladen sind.

Ziehen halb nackte Frauen im Jahre 2016 noch? Im Internet findet man alles dazu und braucht keine Show, die zwei Stunden lang halbnackte Frauen zeigt.

Im Anschluss der Neuauflage zeigt RTL Nitro drei Stunden lang alte Tutti Frutti classics.

1 Kommentar

  1. Das klingt ja sterbens langweilig. Also typisch RTL.

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