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Das neue Programm ist da

Seit einigen Jahren gibt es nun schon die Screen Force Days, an denen die einzelnen Sender ihre neue Fernsehsaison präsentieren. Die letzten zwei Tage war es wieder so weit. Am Mittwoch stellten die Mediengruppe RTL Deutschland, Sky Media, Dicovery und Visoon Video Impact ihre Programme vor. Am Donnerstag folgten dann ProSiebenSat.1, Servus RV, Disney, Sport1 und die ARD ihr Programm vor.

Mittwoch 20.06.2018

RTL

RTL schickt eine neue tägliche Serie in den Ring. Die Serie “Freundinnen – Jetzt erst recht“ soll täglich um 17 Uhr laufen. Senderchef Frank Hoffmann beschreibt die Serie als: “Wie Sex and the City – mit weniger Sex und mit noch weniger City.”. Ich weiß ja nicht, ob das dann noch spannend ist. Des Weiteren springt RTL auf den Trödel- und Gründertrend auf und will diesen in der Daytime zeigen. In der Primetime setzt RTL auf deutsche Serien, wie “Der Lehrer“, “Sankt Maik“ und die neue Serie „Die Klempnerin“.

Im Showbereich bleibt sich RTL treu und setzt auf “DSDS“ und “Big Bounce“ sowie der neuen Show von Sylvies Meis “Sylvies Dessous Models”

Vox

Nach dem Erfolg von “Der Club der roten Bänder“ wirft Vox die neue Eigenproduktion “Milk & Honey“ mittwochs auf den Sender. Sendergesicht Guido Maria Kretschmer bekommt ein eigenes Primetimeformat. “Guidos Masterclass“ wird ab Herbst auf dem Sender laufen. Etwas Neues probiert Vox mit Koch Roland Trettl und Comedian Michael Mittermeier, die ein „Publikum für Menschen [sind], die noch nie Publikum hatten“.

Sky Media

Kennen Sie noch X-Factor? 2010 bis 2012 lief dieses Musikcastingformat bei Vox. Jetzt ist es zurück bei Sky. Moderiert wird die Show von Charlotte Würdig. In der Jury sitzen ihr Mann Sido, Thomas Anders, Sängerin Jennifer Weist und der amerikanische Sänger Lions Head. Weiter setzt Sky auf Sport und insbesondere Fußball. Im Serienbereich wird “Das Boot“ in diesem Jahr zu sehen sein.

Discovery

Im Discovery-Free-TV-Kanal TLC wird Veronica Ferres die deutsche Adaption von “Married with Secrets” präsentieren.

RTL2

RTL2 setzt seine Sozialreportagen fort. Bleibt aber auch beim typischen RTL2 Programm mit einer neuen Staffel “Love Island”

RIP Viva

Jetzt wird es traurig. Der Musiksender meiner Jugend, neben MTV, wird zum 1.1.2019 eingestellt. Comedy Central wird dann zum Fulltime-Sender.

Donnerstag 21.06. 2018

ProSieben

Plötzlich stehen Joko und Klaas in einer Weihnachtskulisse.

Senderchef Daniel Rosemann kündigt ein neues ProSieben an.

Der Simpsonsdienstag wird umgebaut. Die Simpsons rücken in den Hintergrund. Der Sender setzt an dem Abend auf Factual Entertainment und Shows, wie unter anderem einer Show mit Jochen Schweitzer, in der er einen Geschäftsführer für sein Unternehmen castet. Außerdem wird es eine neue Gameshow “Maya Challenge” geben.

Auch der Donnerstag verändert sich. Hier setzt man zukünftig auf Shows, wie “Schlag den Star“, “Master of Dance“ und natürlich “Germanys next Topmodel“.

Weiter geht es mit den Shows am Samstag. Hier hat sich ProSieben etwas Neues “ausgedacht“ und zeigt “Time Battle“ und die ProSieben Wintergames.

Am Sonntag liegt der Fokus auf neue Hollywood-Ware.

Sat. 1

Sat. 1 Daytime wird in künftig aus Real Life Formaten und „innovativen Talkshows“ bestehen. Die Baustelle Vorabend soll durch die „Live-info-Show“ “Endlich Feierabend“ einleiten. Danach folgt dann der tägliche “Genial daneben“ Ableger.

Auch bei den Serien hat Sat. 1 neue Sachen in der Tasche. “Alles oder nichts“ spielt mit Dramatik und Romantik. Weitere neue Serien sind “Der Bulle und das Biest“ und “Die Läusemutter“, die 2019 auf den Sender kommen. Auch im Crime-Bereich wird es etwas Neues geben.

Sat. 1 Fun Freitag wird weiter ausgebaut. Bülent Ceylan wechselt von RTL zu Sat. 1 und präsentiert dort die neue Show “Game of Games“. Auch Martina Hill bekommt ihre eigene Show. Außerdem gibt es eine weitere Staffel “Mord mit Ansage“ und Hugo Egon Balder präsentiert eine Promi-Zeitreise-Show mit dem Namen “Was für ein Jahr“.

ARD

Auf prominenten Sendeplatz zeigt die ARD die ersten drei Folgen der preisgekrönten Serie “Babylon Berlin“ auf dem “Tatort“ Sendeplatz. Die Serie gibt es schon seit Längerem bei Netflix.

Jetzt wurde auch bekannt, dass das nächste Spin-off von “In aller Freundschaft“ ab November immer donnerstags im Vorabend zu sehen sein wird und die “Krankenschwestern“ heißt.

Fazit:

Es stehen einige neue Sachen im Programm, aber der richtige Knaller, wie im letzten Jahr (Raabrückkehr), blieb aus. ProSieben setzt weiter auf Joko und Klaas, will aber mehr frisches Programm zeigen. Auch Sat. 1 bleibt sich mit dem Funfreitag treu. Der Trend geht zur deutschen Serie.

Volle Kanne live nach neun

Jahrelang hatte das ZDF den Sendeplatz nach dem „Morgenmagazin“ quasi für sich allein. Ingo Nommsen und Co saßen bei „Volle Kanne“ am Frühstückstisch und plauderten mit einem prominenten Gast über alles Mögliche. Zwischendurch noch Servicethemen rund ums Leben.

Jetzt will die ARD auch so etwas haben und startete heute ihr neues Vormittagsmagazin Live nach neun. 45 Minuten live statt Wiederholungen von „Sturm der Liebe“ und Ähnlichem. Inhaltlich macht man es anders als das ZDF und berichtet über Dinge, die bewegen, und zeigt Menschen aus dem Leben. Moderiert wird das Magazin von Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin Isabel Varell und KiKa- Moderator Tim Schreder. Man versucht durch die Moderatorenkombination die jüngere und ältere Generation abzubilden.

Das Thema der ersten Woche ist „Neuanfang“, weil es zum neuen Magazin passt. Zum Sendungskonzept zählt die Zuschauerbeteiligung. Man will die Geschichten der Zuschauer hören und aufarbeiten. So wird in der ersten Sendung, passend zum Wochenthema, ein Handyvideo von einer Frau gezeigt, die seit einer Woche im Berufsleben steht. Wen auch immer das interessieren soll. Die weiteren Themen sind die „Üblichen“ Themen solcher Sendungen. Vom Abstieg des HSV am Wochenende wechselt man zum Wetter, wo eine Meteorologin die Unwetter vom Wochenende erklärt und schaltet dann zu den Bundesjugendspielen von Grundschülern, weil man das früher auch nicht mochte. Ich erwarte in den nächsten Ausgaben dann Themen, wie „Warum es im Sommer warm ist“ oder „Warum man den Matheunterricht gehasst hat“.

Boulevard gibt es natürlich auch. Im Einspieler dafür wechselt man von einem freizügigen Kleid zu Stefanie Hertel, die bei einer MDR-Veranstaltung einen Kuchen nach dem Rezept von ihrer verstorbenen Mutter bekommen hat. Weiter geht es zur Geburt von Anne-Marie Carpendale, die ihr erstes Kind bekommen hat und dem 20. Todestag von Frank Sinatra. Es plätschert alles so vor sich hin.

Wer den Beitrag über die Bundesjugendspiele schon langweilig fand, wird bei dem Beitrag zum Mopsrennen fast sediert.

Als Letztes wird dann noch der Eurovision Song Contest aufgegriffen und es wird zu einer Frau vor Ort „geschaltet“. Geschaltet kann man nicht sagen. Es wird ein Tablet abgefilmt, obwohl man zwei große Monitore im Studio hat. Ja, es soll alles nicht so starr wirken und man will verschiedene Medien einbringen, aber man muss es auch nicht übertreiben.

Die sonstige Starre von solchen Sendungen will man scheinbar auch durch die Kameraführung aufheben. So filmt man viel mit einer Handkamera, die aber so sehr wackelt, dass ich mich an alte MTV und Viva Zeiten zurückerinnere. Selbst die Kameras mit Stativ zeigen kein festes Bild. Während sie im On sind, wird mal der Zoom oder Bildausschnitt geändert.

Auch die Moderation versucht die Starre aufzuheben. Die Sendung wirkt sehr frei gestaltet. Die Themen stehen fest, aber die Moderationen dazu sind frei und improvisiert. Da wird dann auch schon mal eine kurze private Geschichte erzählt. Die Abstimmung unter den beiden Moderatoren ist noch schwierig bzw. merkt man Isabell Varell die Erfahrung an. Tim Schreder fällt sehr oft Isabell Varell ins Wort oder will noch unbedingt die Geschichte erklären. Vielleicht ist es auch nur die Aufregung der ersten Sendung gewesen.

Positiv kann man noch sagen, dass das Studio nicht nur aus dem IKEA-Sortiment stammt. Warum eine Badewanne und ein Fahrrad im Studio stehen, erschließt sich mir allerdings noch nicht.

Fazit:

Die Themen wirken wie in einer langjährigen Sendung, die schon über alles berichtet hat und keine Themen mehr findet. In einer ersten Sendung schon so schwache Themen haben, deutet auf nichts Gutes hin, wenn das Sommerloch richtig zugeschlagen hat.

Technisch fehlen noch kleine Abstimmungen, was man in der ersten Sendung verschmerzen kann, wenn ein Bumper zu früh abgefahren wird.

Die Woche: Big Brother, Designs, Wahl, Joko

Big Brother Haus zu verkaufen

Die diesjährige Staffel ist am letzten Freitag zu Ende gegangen. Aus Quotensicht erhofften sich die Macher mehr, nachdem die Vorjahresstaffel schon nicht sehr gut lief. Auch die Änderungen beispielsweise in der Moderation konnte das Niveau nicht steigern.

Alles neu macht der Herbst?

Vor ein paar Wochen hat sich RTL Nitro verschönert und wurde zu Nitro. Vor ein paar Tagen änderte Youtube ihr Design. Seit gestern hat auch ntv (jetzt ohne Bindestrich) ein neues Design. Auch RTL zieht mit und wird wieder bunter. Die drei Farben rot, gelb und blau im Logo wurden etwas heller und die Hintergründe erstahlen in Türkis, Pink und Gelb. Im Oktober folgt dann noch ZDFneo mit einem neuen Design.

Wahl, Wahl, Wahl

Überall sieht man die Wahl. Jeder Sender hat seine eigene Wahlsendung. Bei RTL II floppte die Wahlsendung. Bei Sat. 1 avancierte die Wahlsendung „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ schnell zur Oberflächlichkeitshow. Claus Strunz begrüßte am Mittwoch Katja Kipping (Linke), Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Christian Lindner (FDP) und Alice Weidel (AfD) im Studio. Für Claus Strunz war das wichtigste am Abend die Wahlplakate von Christian Lindner. Mich wunderte es, dass man nicht nach Thermomixrezepten fragte und den Twitterhype #ThermiLindner aufgriff. Solche unwichtigen Fragen zogen sich durch die Sendung. Neben den wichtigen Fragen nach Mietpreisbremse, gerechter Bezahlung und Flüchtlingen wurden in Umfragen ermittelt, ob sie Christian Lindner eitel finden, wie viel Prozent mit Katja Kipping in eine WG ziehen würden oder ob sie Alice Weidel lustig finden.

Bis zum großen TV-Duell am Sonntag sollte Claus Strunz nach an seinem Moderationsstil arbeiten, damit er Angela Merkel und Martin Schulz nicht ständig ins Wort fällt oder den beiden Kanzlerkandidaten die Antwort schon in der Frage vorwegnimmt.

Am nächsten Tag entschuldigte sich Strunz für einen Recherchefehler. In der Sendung schilderte eine Krankenschwester ihre Probleme in der Pflegebranche. Darauf mussten die Politiker innerhalb von 30 Sekunden ihre Sicht der Dinge darzustellen. Die Krankenschwester sollte sich dann entscheiden, welche Lösung der Politiker sie für glaubwürdig und umsetzbar hielte. Sie entschied sich für Katja Kipping von den Linken. Später stellte sich heraus, dass die Krankenschwester Mitglied der Linken ist und somit ihre Wahl nicht überraschte.

Joko hat schon wieder etwas Neues gefunden

Joko Wintescheidt ist bekannt dafür, dass er in viele Start-ups investiert und einige Firmen besitzt. Jetzt probiert er ein neues Medium aus. Ab Frühjahr 2018 erscheint „Joko“, ein Magazin rund um Lifestyle- und Zeitgeist. Gruner + Jahr ist der Verlag hinter dem neuen Magazin.

Was ist in der letzten Woche passiert?

Ich hatte schon fast gedacht, dass in dieser Woche nicht viel passiert und dann kamen doch noch einige Meldungen zusammen.

MTV ist zurück im Free-TV

Die Älteren erinnern sich vielleicht noch an MTV und die ganz Alten an Musikvideos auf MTV. Seit 1981 gibt es MTV. Damals revolutionierte der Sender die Musik. Von da an wurde das Musikvideo zur besten Werbeform für die Bands. Das erste Video, was 1981 lief, war passenderweise Video Killed the Radio Star von „The Buggles“. Es breitete sich über die Erde aus und wurde zu einer sehr bekannten Marke.

Anfang der 2000er änderte sich die Musikindustrie und damit änderte sich auch MTV. Das Programm wurde verändert und die Musikformate immer mehr verdrängt und setzte auf Realityformate aus den USA.

Vor sieben Jahren verschwand MTV Germany aus dem Free-TV. Im Oktober 2015 wurde es dann vollkommen eingestellt und man zeigte das Schweizer MTV. Seit März 2017 ist der Sender kostenlos über die Internetseite im Livestream empfangbar. Nun kam die Meldung, dass es bald auch wieder im Free-TV zurückkehren soll.

Alles neu macht der Oktober bei ZDFneo

Im Herbst trägt man die Farbe grelb. Das ist eine Mischung aus Gelb und Grün und die neue Farbe für ZDFneo. Außerdem entschied man sich dazu sich vom Hauptsender abzuheben und das „neo“ mehr in den Vordergrund zurücken. Ab Oktober soll das neue Logo und die Farben dann auf dem Sender zu sehen sein.

Kurz vor Veröffentlichung kam noch eine Meldung rein.

Die für den 2. September angesetzte erste „Schlag den Henssler“ Ausgabe muss wegen eines Muskelfaserriss’ verschoben werden. Henssler zog sich die Verletzung beim Training zu. Zu beginn der Woche startete die Werbekampagne zum Raab und Star Nachfolger. Neuer Sendetermin ist der 30. September.

Jetzt noch das Geburtstagskind des Tages:

Harald Schmidt wird heute (18.08.2017) 60 Jahre alt. Glückwunsch

 

Kritik und Anregungen sind erwünscht.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Wir lieben Fernsehen – 50 Jahre Farbfernsehen

Ja, wir lieben Fernsehen. Das ZDF liebt das Fernsehen so sehr, dass sie zum 50. Geburtstag des Farbfernsehns eine bzw. mehr Shows produziert. Moderiert wird die Show von Johannes B. Kerner und Steven Gätjen. Vier Shows wird es von diesem Format geben. In der Show guckt man gemeinsam mit Zeitzeugen auf fünf Jahrzehnte Fernsehen zurück. Jede einzelne Show stellt man unter ein bestimmtes Thema. Beginnend mit “Unsere größten Film- und Serienstars” werden unsere Spaßvögel das Thema in der zweiten Woche sein und in der dritten Woche die größten Sporthelden. Zum Abschluss verlässt man den Sendeplatz am Donnerstag und wechselt auf den Samstag (2. September) mit dem Thema der größten TV-Momente.

Wir lieben Fernsehen

Am 25.8.1967 drückte Willy Brandt auf der Funkausstellung in Berlin den Knopf für das Farbfernsehen. Eine neue Ära wurde damit eingeläutet. Für Farbfernsehbesitzer wurde alles bunt. Für die Personen, die noch keinen Farbfernseher hatten, wurden in der Anfangszeit die Farben erklärt.

Die meisten Gäste werden sofort aufs Sofa gesetzt. Es wird gemütlich losgeplaudert und in Erinnerungen geschwelgt. Zwischendurch mal ein kleines Spielchen und neue Gäste. Durch die Einspieler hastet man ein bisschen durch, weil es vermutlich Lizenzprobleme gibt, wenn man mehr zeigt. Immerhin beleuchtet man das gesamte Fernsehen und nicht nur die ZDF Formate. Selbst das Privatfernsehen bekommt Zeit.

Sehr positiv ist, dass man die Show nicht über Stunden zieht, sondern auf angenehme 90 Minuten begrenzt. In diesen 90 Minuten werden leider zu viel gequatscht und zu wenige alte Ausschnitte gezeigt. Überhaupt der Schnitt, der Sendung, sollte noch mal neu gemacht werden. Stellenweise ist der echt mies.

Die Doppelmoderation war unnötig. Johannes B. Kerner oder Steven Gätjen hätten es auch allein hinbekommen. Scheinbar traut man Gätjen es noch immer nicht zu, dass er eine Show allein moderiert.

Fazit:

Weniger Gäste und dafür längere Gespräche mit diesen, statt sehr kurzen Fragen und Antworten. Den Schnitt überarbeiten, mehr Ausschnitte und nur einen Moderator.

In der nächsten Woche gibt es eine neue Ausgabe von Wir lieben Fernsehen.

Wochenzusammenfassung #1

Da mir in diesem Sommerloch langweilig ist, habe ich mir überlegt eine Wochenzusammenfassung der Fernsehthemen zu schreiben. Vermutlich wird diese Rubrik auch nach dem Sommerloch weitergeführt.

Ich werde dies chronologisch machen und mit Themen bestücken, die ich für erwähnenswert halte. Es soll nicht nur eine Aufzählung der Geschehnisse sein, sondern auch meine Meinung dazu abbilden. Sicherlich habe ich nicht zu jedem Thema eine Meinung… Ach, lest am besten selbst.

Jetzt geht’s los

Es wird wieder Containert

Promi Big Brother steht wieder an. Meine Twitter TL hat sich schon den Wecker gestellt. Irgendwelche Sonderzeichen-Prominenz wird irgendwo eingesperrt, damit sie sich vor laufender Kamera an die Gurgel gehen. Diesmal kenne ich von 12 Kandidaten nur vier Personen. „Prominente“ werden sein Willi Herren (Schauspieler), Eloy de Jong (Sänger von Caught in the Act), Sarah Knappik (ist überall dabei), Zachi Noy (Schauspieler „Eis am Stiel“), Maria Hering (Fitnessbloggerin), Steffen von der Beeck (Ex von Jenny Elvers), Claudia Obert (Luxuslady), Evelyn Burdecki (Ex-Bachelor-Kandidatin), Sarah Kern (Modedesignerin), Milo Moiré (Performancekünstlerin), Dominik Bruntner (Mister Germany 2017) und Jens Hilbert (Selfmademillionär). Wer mittlerweile alles als prominent gilt, ist interessant. Promi Big Brother ist das Dschungelcamp für den Sommer, obwohl RTL schon ein Dschungelcamp für den Sommer hat, nämlich das Sommerhaus. Und schon bin ich beim nächsten Thema. Gleiches Prinzip, wie bei Promi Big Brother und Dschungelcamp nur hier sind noch die jeweiligen Partner dabei.

Mal wieder das Thema Drittsendelizenz

Die Drittsendelizenzen war mal wieder Thema in dieser Woche. Diesmal betrifft es Sat. 1, die mit einem Eilantrag erreicht haben, dass sie keinen Drittanbietern Sendeplätze zur Verfügung stellen müssen. Prompt änderte Sat. 1 ihr Programm, sodass wurde das Reise-Format „Grenzenlos“ (samstags zwischen 19 Uhr und 19:55 Uhr) sowie das Format „Dinner Party (Dienstag nach Mitternacht) aus dem Programm genommen. Einzig blieb die „Focus TV Reportage“ am späten Dienstagabend. Das DCTP-Format strahlt Sat. 1 freiwillig aus.

Das Programmkarussell dreht sich

Weiter geht es mit Big Bang Theory TV äh Pro Sieben. Gefühlt besteht Pro Sieben zu 95 Prozent aus Folgen von „The Big Bang Theory“ und 5 Prozent aus deren Wiederholungen. Nun hat Pro Sieben mit dem Nachmittagsprogramm große Probleme und versucht es mit dem Umbau des Sendeplans. Außerdem werden „Die Simpsons“ wieder in einer Doppelfolge am Vorabend gezeigt, was mich und auch einige Andere sehr freut.

Mal gucken, was das Nischenprogramm gemacht hat.

Schon wieder ein Monat rum und Zeit für eine neue Folge „Schulz und Böhmermann“. Diesmal etwas anders. Die Sendung stand unter dem Stichpunkt: Improvisation. Auf dem ersten Blick war die Gästeauswahl noch weniger prominent, als die Kandidaten für Promi Big Brother. Auf dem zweiten Blick erkannte man dann aber die Gesichter. Böhmermann und Schulz luden sich hochkarätige deutsche Schauspieler wie Katharina Thalbach, Lars Eidinger, Iris Berben und Karoline Herfurth, die jeweils eine Rolle verkörperten und somit eine Folge „Schulz und Böhmermann“ improvisierten. Wer die Folge noch nicht gesehen hat, sollte sie in der ZDF-Mediathek nachgucken.

Neuer Look für n-tv

Mit einem neuen Look und neuem Claim wird n-tv ab 1. September senden. Das Logo bekommt ein jüngeres Aussehen und der Claim wird von „Der Nachrichtensender” durch “Wir bleiben dran” ersetzt.

@n-tv

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Rach kocht nicht mehr bei RTL

Ok, er hat schon lange nicht mehr bei RTL gekocht. In der letzten Staffel von „Rach, der Restauranttester war er eher damit beschäftigt das Restaurant schön herzurichten, als den Köchen das Kochen zu zeigen.

Noch ein Abgang

Mehmet Scholl verlässt die ARD. Seit 2008 war Scholl Fußballexperte bei der ARD. Zunächst war Scholl an Reinold Beckmanns Seite und zuletzt zusammen mit Matthias Opdenhövel zusehen. Vor nicht allzu langer Zeit beim Confed Cup kriselte es bereits, als Scholl die Sendung verlies. Zunächst schien er sich wieder mit der ARD zu vertragen, doch dann kam die Meldung, dass sie sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben.

Noch eine Personalie

Es ist ja schon bekannt, dass Steffen Henssler Vox verlässt und zu Pro Sieben für „Schlag den Henssler“ wechselt. Nun gab Vox bekannt, wie das Nachfolgeformat aussehen soll. Es wird nicht mehr nur einen Koch geben, sondern acht Köche. Das Konzept bleibt im Grunde gleich. Die neue Show wird dann „Grill den Profi“ heißen.

Zum Schluss der Wochenzusammenfassung noch ein paar Sehempfehlungen von mir:

Zum einen die neue Staffel „Kessler ist“ (freitags 22:15 Uhr ZDF) und das neue Format „Sitzheizung gibt’s nicht“ ebenfalls mit Michael Kessler (donnerstags 22:15 Uhr bei ZDFneo). Oder man guckt es im guten alten ZDI.

 

Ihr könnt gerne Kritik und Anregungen zur Wochenzusammenfassung hinterlassen.

Da kommst du nie drauf, dass es noch ein neues Quiz gibt

Und noch ein Quiz. Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Satz schon geschrieben habe. Da kommst du nie drauf, die hunderste Quizshow (geschätzte Zahl) im deutschen Fernsehen. Gefühlt besteht das Fernsehen nur noch aus Quizsendungen und Krimis. Ach, und bevor ich es vergesse, es ist natürlich mit Prominenten.

Also noch ein neues Quiz. Die Prominenten bleiben aber immer dieselben. Bei „Da kommst du nie drauf!“ treten Promiteams gegeneinander an. Auch diesen Satz habe ich schon so oft geschrieben. Sie müssen Fragen beantworten. Das ZDF beschreibt die Fragen als ungewöhnlich. Beantworten müssen die Fragen Jorge González, Joachim Llambi, Kayar Yanar, Ilka Bessin (Cindy aus Marzahn), Natalia Wörner und Gloria von Thun und Taxis.

Ob es jemand merkt, wenn ich einfach einen Text von einer anderen Quizshow hierein kopiere?

Johannes B. Kerner moderiert die Show. Eigentlich ist es „Genial daneben“ als Show mit Einspielfilmchen, ohne Hugo Egon Balder, Hella von Sinnen und Bernhard Hoëcker und man bekommt drei kuriose Antworten vorgeschlagen, aus denen man auswählen kann. Es fehlt der Schwung in der Sendung. Insgesamt werden 15 Fragen gestellt. Zu jeder dieser Fragen gibt es einen langen Erklärfilm. für die Kerner teilweise extra in die USA reist.

Es wird nächste Woche noch eine weitere Ausgabe geben.

Wie bekomme ich den Text jetzt gestreckt? Ich könnte noch schreiben, wie das Wetter heute war oder was ich heute zum Mittag gegessen habe, aber das interessiert ebensowenig, wie diese Show. Morgen wird man sehen, was die Einschaltquote zu Da kommst du nie drauf sagt.

Bares für Rares im XXL Format

Das Erfolgsformat Bares für Rares beim ZDF hat es in das Abendprogramm geschafft. Trödelmärkte sind beliebte Orte und so wurde es Zeit, dass diese auch ins Fernsehen kommen. Das erste eines solchen Formates in Deutschland ist Kunst und Krempel vom Bayrischen Rundfunk, dass seit 1985 läuft. Kunst und Krempel ist eine Adaption des britischen Formates „Antiques Roadshow“, die seit 1979 läuft. Man sieht also, dass das Format Trödel schon länger ein Thema ist. Seit Mitte der 2000er trat das Thema wieder mehr in den Vordergrund. Beim WDR gab es den Trödel-King und ein paar Jahre später feierte RTL2 mit dem Trödeltrupp Erfolge.

Die Menschen entmüllten ihre Keller, Dachböden und Garagen während die Kamera und nette Trödelexperten ihnen dabei halfen. 2013 sprang dann das ZDF auf den Trödelmarkt mit auf. Schon nach kurzer Zeit war Bares für Rares das erfolgreichste Format im Nachmittagsprogramm. In den letzten Monaten versuchte das ZDF weitere Trödelformate zu etablieren, wie „Clever abgestaubt“ und „kaputt und … zugenäht!“.  Das erfolgreichste bleibt aber „Bares für Rares“ mit Horst Lichter. Nach diesem Erfolg, sieben Staffeln und über 450 Ausgaben hat es das Format in das Abendprogramm geschafft.

Man stellte Horst Lichter Steven Gätjen zur Seite und transportierte die Produktion ins Schloss Ehreshoven. Das Konzept bleibt ähnlich der Nachmittagssendung. Personen können ihre Gegenstände einem Experten aus dem Expertenteam vorstellen. Dieser bewertet den Gegenstand und gibt auch einen Wert des Gegenstandes an. Liegt der gewünschte Preis, des potenziellen Verkäufers und des Experten in der Nähe des Verkäufers oder drüber, bekommt der Verkäufer die Händlerkarte. Mit dieser Karte kann er zu den Händlern und seinen Gegenstand verkaufen. In der Abendshow hat man das Ganze ein bisschen aufgebauscht, sodass man statt fünf sieben Händler hat. Außerdem sind neben Normalos auch Prominente, die Gegenstände von sich anbieten. Mit dabei sind Boris Becker, Bernhard Hoëcker, Thomas Hermans sowie Rosi Mittermaier und ihr Mann Christian Neureuther.

In schöner Kulisse werden im Schlosshof die Experten befragt. Im Hintergrund die Rentnerausflugsgruppe. Nach dem Experten geht es ins Schloss zu Steven Gätjen, der dort noch mal die potenziellen Verkäufer sowie die Familien befragt. Die Familien dürfen dann über einen Monitor die Verhandlungen im Saal sehen.

Die Prominenten hätte es nicht gebraucht, vor allem, wenn es Prominente sind, wie Boris Becker, die ihr Gesicht in jeder Show in die Kamera halten. Auch die Rolle von Steven Gätjen ist irgendwie überflüssig. Er interviewt nur kurz die Verkäufer und das war es dann auch. In der Nachmittagsausgabe funktioniert es auch ohne Moderation.

Fazit:

Eine längere Ausgabe von Bares für Rares ist schon gut, aber es braucht nicht diese Kulisse, die Prominenten, den größeren Händlertisch und auch nicht Steven Gätjen. Bei einigen Objekten der Prominenten gab es eine höhere Summe, weil sie unterschrieben wurden und das Geld einem guten Zweck zu gute kam.

Es wurden zwei Folgen produziert. Die zweite Ausgabe zeigt das ZDF am 13. Juli.

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