Schlagwort: RTL (Seite 1 von 3)

Das neue Programm ist da

Seit einigen Jahren gibt es nun schon die Screen Force Days, an denen die einzelnen Sender ihre neue Fernsehsaison präsentieren. Die letzten zwei Tage war es wieder so weit. Am Mittwoch stellten die Mediengruppe RTL Deutschland, Sky Media, Dicovery und Visoon Video Impact ihre Programme vor. Am Donnerstag folgten dann ProSiebenSat.1, Servus RV, Disney, Sport1 und die ARD ihr Programm vor.

Mittwoch 20.06.2018

RTL

RTL schickt eine neue tägliche Serie in den Ring. Die Serie “Freundinnen – Jetzt erst recht“ soll täglich um 17 Uhr laufen. Senderchef Frank Hoffmann beschreibt die Serie als: “Wie Sex and the City – mit weniger Sex und mit noch weniger City.”. Ich weiß ja nicht, ob das dann noch spannend ist. Des Weiteren springt RTL auf den Trödel- und Gründertrend auf und will diesen in der Daytime zeigen. In der Primetime setzt RTL auf deutsche Serien, wie “Der Lehrer“, “Sankt Maik“ und die neue Serie „Die Klempnerin“.

Im Showbereich bleibt sich RTL treu und setzt auf “DSDS“ und “Big Bounce“ sowie der neuen Show von Sylvies Meis “Sylvies Dessous Models”

Vox

Nach dem Erfolg von “Der Club der roten Bänder“ wirft Vox die neue Eigenproduktion “Milk & Honey“ mittwochs auf den Sender. Sendergesicht Guido Maria Kretschmer bekommt ein eigenes Primetimeformat. “Guidos Masterclass“ wird ab Herbst auf dem Sender laufen. Etwas Neues probiert Vox mit Koch Roland Trettl und Comedian Michael Mittermeier, die ein „Publikum für Menschen [sind], die noch nie Publikum hatten“.

Sky Media

Kennen Sie noch X-Factor? 2010 bis 2012 lief dieses Musikcastingformat bei Vox. Jetzt ist es zurück bei Sky. Moderiert wird die Show von Charlotte Würdig. In der Jury sitzen ihr Mann Sido, Thomas Anders, Sängerin Jennifer Weist und der amerikanische Sänger Lions Head. Weiter setzt Sky auf Sport und insbesondere Fußball. Im Serienbereich wird “Das Boot“ in diesem Jahr zu sehen sein.

Discovery

Im Discovery-Free-TV-Kanal TLC wird Veronica Ferres die deutsche Adaption von “Married with Secrets” präsentieren.

RTL2

RTL2 setzt seine Sozialreportagen fort. Bleibt aber auch beim typischen RTL2 Programm mit einer neuen Staffel “Love Island”

RIP Viva

Jetzt wird es traurig. Der Musiksender meiner Jugend, neben MTV, wird zum 1.1.2019 eingestellt. Comedy Central wird dann zum Fulltime-Sender.

Donnerstag 21.06. 2018

ProSieben

Plötzlich stehen Joko und Klaas in einer Weihnachtskulisse.

Senderchef Daniel Rosemann kündigt ein neues ProSieben an.

Der Simpsonsdienstag wird umgebaut. Die Simpsons rücken in den Hintergrund. Der Sender setzt an dem Abend auf Factual Entertainment und Shows, wie unter anderem einer Show mit Jochen Schweitzer, in der er einen Geschäftsführer für sein Unternehmen castet. Außerdem wird es eine neue Gameshow “Maya Challenge” geben.

Auch der Donnerstag verändert sich. Hier setzt man zukünftig auf Shows, wie “Schlag den Star“, “Master of Dance“ und natürlich “Germanys next Topmodel“.

Weiter geht es mit den Shows am Samstag. Hier hat sich ProSieben etwas Neues “ausgedacht“ und zeigt “Time Battle“ und die ProSieben Wintergames.

Am Sonntag liegt der Fokus auf neue Hollywood-Ware.

Sat. 1

Sat. 1 Daytime wird in künftig aus Real Life Formaten und „innovativen Talkshows“ bestehen. Die Baustelle Vorabend soll durch die „Live-info-Show“ “Endlich Feierabend“ einleiten. Danach folgt dann der tägliche “Genial daneben“ Ableger.

Auch bei den Serien hat Sat. 1 neue Sachen in der Tasche. “Alles oder nichts“ spielt mit Dramatik und Romantik. Weitere neue Serien sind “Der Bulle und das Biest“ und “Die Läusemutter“, die 2019 auf den Sender kommen. Auch im Crime-Bereich wird es etwas Neues geben.

Sat. 1 Fun Freitag wird weiter ausgebaut. Bülent Ceylan wechselt von RTL zu Sat. 1 und präsentiert dort die neue Show “Game of Games“. Auch Martina Hill bekommt ihre eigene Show. Außerdem gibt es eine weitere Staffel “Mord mit Ansage“ und Hugo Egon Balder präsentiert eine Promi-Zeitreise-Show mit dem Namen “Was für ein Jahr“.

ARD

Auf prominenten Sendeplatz zeigt die ARD die ersten drei Folgen der preisgekrönten Serie “Babylon Berlin“ auf dem “Tatort“ Sendeplatz. Die Serie gibt es schon seit Längerem bei Netflix.

Jetzt wurde auch bekannt, dass das nächste Spin-off von “In aller Freundschaft“ ab November immer donnerstags im Vorabend zu sehen sein wird und die “Krankenschwestern“ heißt.

Fazit:

Es stehen einige neue Sachen im Programm, aber der richtige Knaller, wie im letzten Jahr (Raabrückkehr), blieb aus. ProSieben setzt weiter auf Joko und Klaas, will aber mehr frisches Programm zeigen. Auch Sat. 1 bleibt sich mit dem Funfreitag treu. Der Trend geht zur deutschen Serie.

Mord mit Ansage – Schillerstraße 2.0

Die Schillerstraße ist zurück. Sat. 1 nennt es Mord mit Ansage.

Nach Genial daneben, was mein Lieblingsformat ist, ist nun auch die Schillerstraße, mein zweites Lieblingsformat, zurück.

Naja, so richtig ist die Schillerstraße nicht zurück. Es gibt keine Cordula, keine feste Wohnung und nicht mal ein Bernhard, der nebenan eine Bar hat oder in der vollkommen neuen Besetzung mit Jürgen Vogel als Nachmieter von Cordula Stratmann.

Diesmal ist die Szenerie anders. In jeder Folge passiert ein Mord, der dann durch die Protagonisten aufgeklärt werden soll. Es gibt weiter Ansagen von einem Spielleiter, die der Angesprochene ausführen muss. Die Ansagen macht nach Maike Tatzig und Georg Uecker nun Bill Mockridge. Lindenstraße trifft also Schillerstraße.

Die Protagonisten wechseln von Folge zu Folge, wie es auch schon in der Schillerstraße war und was der Sendung eine gelungene Abwechslung gab, weil die Personen untereinander unterschiedlich spielen und selbst eine Geschichte aufgebaut haben, welche auch in späteren Folgen immer wieder aufgenommen wurde. Mal sehen, wie sich dabei „Mord mit Ansage“ entwickelt, da es hier eine abgeschlossene Handlung gibt.

Einige Personen von damals sind heute noch dabei. Martin Klempnow und Oliver Pocher, die beide in der Zeit von Jürgen Vogel einen festen Platz im Ensemble.

Das Setting wird von Anfang an schon sehr festgesteckt und die „Schauspieler“ spielen nicht sich selbst, sondern wirklich Rollen, die sie im Laufe der Sendung bekommen. Die Ansagen kommen sehr schnell hintereinander, sodass die Darsteller kaum improvisieren können neben den Ansagen. Zwischendurch erklärt mir Bill Mockridge auch noch die Handlung, die ich gerade gesehen habe. Dazu noch sechs Darsteller, die alle in einer Stunde untergebracht werden müssen und dann auch noch die eigentliche Handlung, dass ein Mord, der erst nach rund einer halben Stunde passiert, aufgeklärt werden muss. Alles ist sehr hektisch. Es gibt kaum Platz für die wirkliche Improvisation, die das Lustigste an der Schillerstraße damals war.

Martin Klempnow rettet die Sendung ein wenig, weil er sehr gut improvisieren kann, was er schon damals in der Ära von Jürgen Vogel zeigte.

Das ist im Übrigen nicht die erste Nachfolge der Schillerstraße. Auch RTL versuchte sich am Improvisationsgenre. „Hotel Zuhause: Bitte stören!“ lief für kurze Zeit im Jahre 2014. In diesem Format wurde ein gesamtes Haus bespielt, was zu langen Strecken während des Spiels führte.

Für eine Improvisationssendung ist wenig improvisiert. Alles wird durch Ansagen vorgegeben. Kaya Yanar muss zu dem auch noch alle seien früheren Rollen spielen, was man mittlerweile auch schon zum Hals raushängt.

Big Bounce oder Takeshi’s Ninja Bounce?

Big Bounce, eine Show mit Trampoline? Ist das die korrekte Pluralform von „Trampolin“? Man könnte an dieser Stelle auch einen Witz mit Trumpolin machen. Ist seine Frau nicht Polin? Ich schweife ab. Plural von „Trampolin“ ist „Trampoline“.

Kommen wir zur Show. Als ich hörte, dass man eine Show mit Trampoline macht, war ich verunsichert. Was wollen die da machen? Wollen die das ähnlich die olympischen Wettkämpfe machen, die ich ein paar Mal sogar gesehen habe? Oder hüpfen die den Abend über einfach auf den Dingern rum?

Nein, sie zeigen Hunderte von Vorstellungsfilmen. Da merkt sich doch kein Zuschauer etwas von, wenn der Kandidat nach einer Minuten wieder weg ist und der nächste Einspieler kommt. 400 Kandidaten wurden ausgewählt, die gegeneinander den Parcours bewältigen müssen. Wer am schnellsten ist, kommt weiter. Zwischendurch wird ein bisschen gehüpft und auch gerannt. Das war’s auch schon, was man schreiben kann. Nach 5 Minuten hat man alles gesehen, auch wenn sich der Parcours zwischendurch mal ändert, aber die hüpfen da nur umher und das ist nicht sehr spannend. Opdenhövel, der das zusammen mit Wolff-Christopf Fuss moderiert macht das in Ninja-Warrior-Manier und überhaupt ist das Ninja-Warrior in ein bisschen einfacher. Bei Big Bounce ist man immerhin nicht gleich raus, wenn man mal irgendwo herunterfällt, aber muss schneller sein als sein Gegner.

Ach ja, Runden gibt es auch noch. In der zweiten Runde müssen die Kandidaten sich auch noch Licht-, Zahlen- und Farbkombinationen merken und in der dritten Runde werden die Entfernungen zwischen den Trampolinen weiter. Die Kandidaten sind bunt gemischt. Man hat allerdings darauf geachtet, dass Frauen gegen Frauen, Kinder gegen Kinder und bei den Männern auch ähnliche Typen antreten.

Irgendwann gewinnt einer 100.00 Euro, wenn er nicht vorher eingeschlafen ist. Bei Ninja-Warrior war der Parcours härter und nicht jeder hat ihn geschafft und auch da war die Spannung bei mir nach einer Stunde raus. Ob RTL das gewusst hat und die Show deshalb auf einen Freitag und nicht auf einen Samstag gelegt hat?

Die Woche: Big Brother, Designs, Wahl, Joko

Big Brother Haus zu verkaufen

Die diesjährige Staffel ist am letzten Freitag zu Ende gegangen. Aus Quotensicht erhofften sich die Macher mehr, nachdem die Vorjahresstaffel schon nicht sehr gut lief. Auch die Änderungen beispielsweise in der Moderation konnte das Niveau nicht steigern.

Alles neu macht der Herbst?

Vor ein paar Wochen hat sich RTL Nitro verschönert und wurde zu Nitro. Vor ein paar Tagen änderte Youtube ihr Design. Seit gestern hat auch ntv (jetzt ohne Bindestrich) ein neues Design. Auch RTL zieht mit und wird wieder bunter. Die drei Farben rot, gelb und blau im Logo wurden etwas heller und die Hintergründe erstahlen in Türkis, Pink und Gelb. Im Oktober folgt dann noch ZDFneo mit einem neuen Design.

Wahl, Wahl, Wahl

Überall sieht man die Wahl. Jeder Sender hat seine eigene Wahlsendung. Bei RTL II floppte die Wahlsendung. Bei Sat. 1 avancierte die Wahlsendung „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ schnell zur Oberflächlichkeitshow. Claus Strunz begrüßte am Mittwoch Katja Kipping (Linke), Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Christian Lindner (FDP) und Alice Weidel (AfD) im Studio. Für Claus Strunz war das wichtigste am Abend die Wahlplakate von Christian Lindner. Mich wunderte es, dass man nicht nach Thermomixrezepten fragte und den Twitterhype #ThermiLindner aufgriff. Solche unwichtigen Fragen zogen sich durch die Sendung. Neben den wichtigen Fragen nach Mietpreisbremse, gerechter Bezahlung und Flüchtlingen wurden in Umfragen ermittelt, ob sie Christian Lindner eitel finden, wie viel Prozent mit Katja Kipping in eine WG ziehen würden oder ob sie Alice Weidel lustig finden.

Bis zum großen TV-Duell am Sonntag sollte Claus Strunz nach an seinem Moderationsstil arbeiten, damit er Angela Merkel und Martin Schulz nicht ständig ins Wort fällt oder den beiden Kanzlerkandidaten die Antwort schon in der Frage vorwegnimmt.

Am nächsten Tag entschuldigte sich Strunz für einen Recherchefehler. In der Sendung schilderte eine Krankenschwester ihre Probleme in der Pflegebranche. Darauf mussten die Politiker innerhalb von 30 Sekunden ihre Sicht der Dinge darzustellen. Die Krankenschwester sollte sich dann entscheiden, welche Lösung der Politiker sie für glaubwürdig und umsetzbar hielte. Sie entschied sich für Katja Kipping von den Linken. Später stellte sich heraus, dass die Krankenschwester Mitglied der Linken ist und somit ihre Wahl nicht überraschte.

Joko hat schon wieder etwas Neues gefunden

Joko Wintescheidt ist bekannt dafür, dass er in viele Start-ups investiert und einige Firmen besitzt. Jetzt probiert er ein neues Medium aus. Ab Frühjahr 2018 erscheint „Joko“, ein Magazin rund um Lifestyle- und Zeitgeist. Gruner + Jahr ist der Verlag hinter dem neuen Magazin.

Wochenzusammenfassung #1

Da mir in diesem Sommerloch langweilig ist, habe ich mir überlegt eine Wochenzusammenfassung der Fernsehthemen zu schreiben. Vermutlich wird diese Rubrik auch nach dem Sommerloch weitergeführt.

Ich werde dies chronologisch machen und mit Themen bestücken, die ich für erwähnenswert halte. Es soll nicht nur eine Aufzählung der Geschehnisse sein, sondern auch meine Meinung dazu abbilden. Sicherlich habe ich nicht zu jedem Thema eine Meinung… Ach, lest am besten selbst.

Jetzt geht’s los

Es wird wieder Containert

Promi Big Brother steht wieder an. Meine Twitter TL hat sich schon den Wecker gestellt. Irgendwelche Sonderzeichen-Prominenz wird irgendwo eingesperrt, damit sie sich vor laufender Kamera an die Gurgel gehen. Diesmal kenne ich von 12 Kandidaten nur vier Personen. „Prominente“ werden sein Willi Herren (Schauspieler), Eloy de Jong (Sänger von Caught in the Act), Sarah Knappik (ist überall dabei), Zachi Noy (Schauspieler „Eis am Stiel“), Maria Hering (Fitnessbloggerin), Steffen von der Beeck (Ex von Jenny Elvers), Claudia Obert (Luxuslady), Evelyn Burdecki (Ex-Bachelor-Kandidatin), Sarah Kern (Modedesignerin), Milo Moiré (Performancekünstlerin), Dominik Bruntner (Mister Germany 2017) und Jens Hilbert (Selfmademillionär). Wer mittlerweile alles als prominent gilt, ist interessant. Promi Big Brother ist das Dschungelcamp für den Sommer, obwohl RTL schon ein Dschungelcamp für den Sommer hat, nämlich das Sommerhaus. Und schon bin ich beim nächsten Thema. Gleiches Prinzip, wie bei Promi Big Brother und Dschungelcamp nur hier sind noch die jeweiligen Partner dabei.

Mal wieder das Thema Drittsendelizenz

Die Drittsendelizenzen war mal wieder Thema in dieser Woche. Diesmal betrifft es Sat. 1, die mit einem Eilantrag erreicht haben, dass sie keinen Drittanbietern Sendeplätze zur Verfügung stellen müssen. Prompt änderte Sat. 1 ihr Programm, sodass wurde das Reise-Format „Grenzenlos“ (samstags zwischen 19 Uhr und 19:55 Uhr) sowie das Format „Dinner Party (Dienstag nach Mitternacht) aus dem Programm genommen. Einzig blieb die „Focus TV Reportage“ am späten Dienstagabend. Das DCTP-Format strahlt Sat. 1 freiwillig aus.

Das Programmkarussell dreht sich

Weiter geht es mit Big Bang Theory TV äh Pro Sieben. Gefühlt besteht Pro Sieben zu 95 Prozent aus Folgen von „The Big Bang Theory“ und 5 Prozent aus deren Wiederholungen. Nun hat Pro Sieben mit dem Nachmittagsprogramm große Probleme und versucht es mit dem Umbau des Sendeplans. Außerdem werden „Die Simpsons“ wieder in einer Doppelfolge am Vorabend gezeigt, was mich und auch einige Andere sehr freut.

Mal gucken, was das Nischenprogramm gemacht hat.

Schon wieder ein Monat rum und Zeit für eine neue Folge „Schulz und Böhmermann“. Diesmal etwas anders. Die Sendung stand unter dem Stichpunkt: Improvisation. Auf dem ersten Blick war die Gästeauswahl noch weniger prominent, als die Kandidaten für Promi Big Brother. Auf dem zweiten Blick erkannte man dann aber die Gesichter. Böhmermann und Schulz luden sich hochkarätige deutsche Schauspieler wie Katharina Thalbach, Lars Eidinger, Iris Berben und Karoline Herfurth, die jeweils eine Rolle verkörperten und somit eine Folge „Schulz und Böhmermann“ improvisierten. Wer die Folge noch nicht gesehen hat, sollte sie in der ZDF-Mediathek nachgucken.

Neuer Look für n-tv

Mit einem neuen Look und neuem Claim wird n-tv ab 1. September senden. Das Logo bekommt ein jüngeres Aussehen und der Claim wird von „Der Nachrichtensender” durch “Wir bleiben dran” ersetzt.

@n-tv

                                                                               @n-tv

Rach kocht nicht mehr bei RTL

Ok, er hat schon lange nicht mehr bei RTL gekocht. In der letzten Staffel von „Rach, der Restauranttester war er eher damit beschäftigt das Restaurant schön herzurichten, als den Köchen das Kochen zu zeigen.

Noch ein Abgang

Mehmet Scholl verlässt die ARD. Seit 2008 war Scholl Fußballexperte bei der ARD. Zunächst war Scholl an Reinold Beckmanns Seite und zuletzt zusammen mit Matthias Opdenhövel zusehen. Vor nicht allzu langer Zeit beim Confed Cup kriselte es bereits, als Scholl die Sendung verlies. Zunächst schien er sich wieder mit der ARD zu vertragen, doch dann kam die Meldung, dass sie sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben.

Noch eine Personalie

Es ist ja schon bekannt, dass Steffen Henssler Vox verlässt und zu Pro Sieben für „Schlag den Henssler“ wechselt. Nun gab Vox bekannt, wie das Nachfolgeformat aussehen soll. Es wird nicht mehr nur einen Koch geben, sondern acht Köche. Das Konzept bleibt im Grunde gleich. Die neue Show wird dann „Grill den Profi“ heißen.

Zum Schluss der Wochenzusammenfassung noch ein paar Sehempfehlungen von mir:

Zum einen die neue Staffel „Kessler ist“ (freitags 22:15 Uhr ZDF) und das neue Format „Sitzheizung gibt’s nicht“ ebenfalls mit Michael Kessler (donnerstags 22:15 Uhr bei ZDFneo). Oder man guckt es im guten alten ZDI.

 

Ihr könnt gerne Kritik und Anregungen zur Wochenzusammenfassung hinterlassen.

Another Brick in The Wall bei RTL

Wie der Name schon sagt, geht es um eine Wand, die sozusagen als Spielfläche dient. Die neue RTL Show ist eine Mischung aus Quiz- und Gameshow, in der ein Kandidatenpaar mehrere Millionen Euro gewinnen können. Das Format stammt aus den USA. Abhängig ist der Gewinn von The Wall, mit der sie die jeweilige Gewinnzwischensumme sich erspielen. The Wall ist schnell erklärt oder man kennt Plinko von „Der Preis ist heiß“ aus den 90ern. Oben wird ein Ball reingelegt, der sich dann nach unten einen Weg bahnt. Durch Stäbe in der Wand kann man den Laufweg des Balls aber nicht genau vorhersagen, weil die Stäbe das einfache Herunterfallen verhindern. Bei RTL ist die Wand allerdings etwas größer (12 Meter). Es gibt grüne, rote und weiße Bälle. Grün bedeutet ein Plus in der Kasse und rote Bälle ein Minus. Die weißen Bälle können durch richtige Antworten in grüne verwandelt werden.

Auch bei dem Kandidatenpaar gibt es eine Besonderheit. Das Paar wird nach der Vorrunde getrennt. Eine Person wird isoliert und weiß nicht, um welche Summen gespielt werden. Der Kandidat in der Isolierbox weiß lediglich die Fragen und muss diese beantworten. Am Ende muss sich der isolierte Kandidat entscheiden, ob er die Summe aus der Vorrunde (die er kennt) nimmt oder die Summe, die an der Wand erspielt wurde.

Eigentlich ist es recht unterhaltsam. Dadurch, dass man nie weiß, wohin die Bälle fallen, kommt etwas Spannung auf, aber drei Stunden mit diesem Spielprinzip sind dann doch etwas langweilig. Dazu kommt noch, dass die Fragen nicht so schwer sind und das erste Paar nach drei Runden nur eine Frage nicht richtig beantwortet hat. Zu dem Zeitpunkt wird der erste Vertrag an die Person in der Isolationszelle geschickt. Dieser kann nun entscheiden, ob er die Summe aus der Vorrunde plus 5.000 Euro pro richtig beantworteter Frage nimmt, oder die erspielte Summe, die er aber nicht kennt und die bei sehr viel Pech auch darunter liegen kann. Dazu muss man aber schon sehr schlecht spielen. Beim ersten Paar endete diese Entscheidung in einem Heiratsantrag und der Entscheidung die tatsächliche Gewinnsumme zu nehmen.

Nach gut einer Stunde ist das erste Paar fertig mit dem Spiel. Das nächste „Pärchen“ (Vater und Sohn) ist an der Reihe. Es geht alles wieder von vorn los. Fast drei Stunden dauert die Show. Man könnte die Show trotz schnellem Tempo auf eine Stunde kürzen und als einstündige Show zeigen. Fast drei Stunden ein Spieleprinzip ist zu lang. Da hilft auch nicht, dass das Publikum schon fast hysterisch auf alles reagiert. Die Kandidaten sind nicht weniger zurückhaltend. Die erste Kandidatin versuchte durch Schreien den Ball in eine bestimmte Richtung zu lenken, was natürlich nicht funktioniert. Kandidat zwei ist auch nicht besser.

Leider ist The Wall nicht live, obwohl das möglich wäre, da so viel Verschnitt nicht anfallen dürfte. Frank Buschmann moderiert die Show, der bei RTL jetzt für die neuen Shows zuständig ist.

Mensch Gottschalk – Das bewegt Deutschland

Gottschalk wechselt zurzeit zwischen den Sendern hin und her. Heute ist er bei RTL und darf zum zweiten Mal mit seinem Format Mensch Gottschalk am Sonntagabend ran. Die erste Ausgabe lief letztes Jahr im Juni.

Thema der Show sind Themen, die Menschen bewegen, also „Menschen, Bilder, Emotionen“, RTLs Jahresrückblick im Juni. Diesmal ist es noch früher.

Den ersten Promobesuch macht David Hasselhoff, der den neuen Baywatch Film promotet. Zwei schöne Frauen dazu und schon ist die Promo perfekt.

Es erfolgt ein Wahlwerbespot der SPD getarnt als Gespräch mit Sigmar Gabriel. Danach sitzt Caroline Beil im Studio und redet über Beziehungen, mit großem Altersunterschied. Bewegende Themen. Nicht wirklich. Es ist mehr eine abgespeckte Version von „Menschen, Bilder, Emotionen“ und statt Jauch sitzt Gottschalk als Moderator auf dem Sofa.

Wir hängen zu viel am Smartphone. Dazu hat man sich Die Lochis für die junge Generation und Janine Kunze, als Mutter von drei Kindern sowie einen Experten eingeladen. Wirklich tiefgründig kann man das Thema in fünf Minuten nicht diskutieren, weil dann Adel Tawil auftreten muss. Auf einmal tanzen Menschen in bunten Klamotten durchs Studio. Bin ich noch bei Mensch Gottschalk oder träume ich?

Danach folgt ein ernstes Thema mit einer kleinen „Außenwette“. Der Sachverständiger wettet, dass er in ein paar Minuten in ein Haus, der Zuschauer aus dem Saal einbrechen kann. Danach folgt eine richtige Außenwette. Gottschalk wettet mit Mick Schuhmacher, dem Sohn von Michael Schuhmacher, dass er mit dem Auto schneller von Cannes nach Monaco fahren kann, als Mick mit dem Schnellboot. Er verliert natürlich.

Danach wird thematisch mal wieder gesprungen. Carolin Kebekus wird zum Thema Unterschied zwischen Männer und Frauen in der Gesellschaft befragt. Ihre sehr guten Ansichten zu dem Thema werden durch überflüssige Einspielfilme nicht wirklich unterstützt. Man merkt, dass sie viel lieber über ein Hilfsprojekt sprechen möchte, dass sie unterstützt, doch Gottschalk wirkt sie ab, weil die nächsten Gäste hinter der Bühne warten.

Um kurz vor 11 Uhr wird dann noch das schwierige Thema des bedingunglosen Grundeinkommens mit Sarah Wagenknecht diskutiert.

Helene Fischer war natürlich auch da. Zurzeit ist sie in jeder Show, die nicht bei Drei von der Bildfläche verschwunden ist. Damit man mehr Zeit mit ihr hat, muss die Gästin vorher schon nach einer Minute wieder gehen. Die Fans rasten aus. Das Pfeifkonzert vom DFB-Pokal wird kurz angesprochen, dann noch ein Spiel und am Ende singt sie.

Die Show wirkt sehr zusammengewürfelt. Die Show soll zeigen, was die Menschen bewegt, aber so richtige Themen dazu haben sie nicht. Im letzten Jahr waren die Themen emotionaler. Damals wurde über die Anschläge in Paris gesprochen oder mit Menschen, die während des Hochwassers im Süden, vor dem Nichts stehen. Diesmal gibt es keine normalen Menschen, die von ihrem Schicksal erzählen können, weil man diesmal auf eine Show mit Prominenten gesetzt hat.

Auch die Länge von Mensch Gottschalk ist zu lang. Offizielles Ende ist 23:30 Uhr, sehr spät für den Sonntagabend. Am Samstag sind solche Zeiten normal, aber für einen Sonntag ist es für die arbeitende Bevölkerung zu spät.

It’s Showtime oder Supertalent?

It’s Showtime! Das Battle der Besten, die neue Show bei Sat. 1. Ist es nicht noch ein bisschen früh für die neue Supertalent Staffel? Ups, falscher Sender. It’s Showtime ist ähnlich dem Supertalent nur ohne Daniel Hartwich. Moderiert wird von Wayne Carpendale und seiner Frau Annemarie. Und auch hier gibt es eine Jury, die aus drei Leuten besteht. Bei Sat. 1 sind das Michelle Hunziker, Michael „Bully“ Herbig und Sasha. Wie auch beim Supertalent können Menschen ihre Talente darstellen und werden von der Jury bewertet. Nur Dieter Bohlen fehlt. Es treten die üblich Verdächtigen an. Es gibt also Tänzer, Sänger, Artisten, Magier und Comedians, die in unterschiedlichen Kategorien antreten.

Ein bisschen anders ist dann doch. In den Kategorie treten drei Talente gegeneinander an. Die Jury bewertet diese und das Studiopublikum darf am Ende über den jeweiligen  Gewinner der Kategorie abstimmen. Die Artists kommen aus der ganzen Welt. Leider sind die Kategorien teilweise nicht so gut eingeteilt. So gibt es die Kategorie “Oldie but Goldie”, wo zunächst eine 66-Jährige Dame Poledance macht und dann folgt eine ältere Tanztruppe gegen die Dame an. Die Performance, der Herren war gut gemacht, aber nicht außergewöhlich, was bei der Dame schon mehr “Talent” benötigte. Der Dritte in der Kategorie war wieder in Artist.

Immerhin hält man sich mit den Einspielfilmen zurück und stellt die Kandidaten nur kurz vor. Der ein oder andere Schicksalsschlag ist dann doch dabei, aber man fokussiert es nicht, sondern bleibt beim Wesentlichen.

Die Talente hat man alle schon mal irgendwo gesehen. Nach so vielen Jahren Supertalent und Deutschland sucht den Superstar ist es schwierig noch etwas Neues, Einzigartiges und Frisches zu finden, was begeistert.

Nach dem Schnittdebakel von „Little Big Stars“ hat Sat. 1 diesmal dazugelernt und den Schnitt nicht dem Vorbild „Supertalent“ angepasst. Der Schnitt, die Lichtstimmung und auch die Bühne sind schön gestaltet. Dennoch passt der ein oder andere Schnitt nicht zum Bild, aber das ist in anderen Shows auch nicht anders.

Sat. 1 zeigt sechs Folgen von It’s Showtime! Das Battle der Besten jeweils am Sonntagabend.

Von dem Konzept am Sonntagabend eine Samstagabendshow zu zeigen, bin ich noch nicht überzeugt. Man versuchte es schon mit den The Voice Formaten, aber irgendwie ist mir am Sonntagabend nicht nach Show. Auch die Länge spricht nicht für ein Showformat. Die erste Ausgabe geht bis halb 12. Eine Zeit, wo viele schon schlafen, weil sie nächsten Tag früh zur Arbeit müssen. Am Samstagabend kann man hingegen schon mal länger wach bleiben. Wahrscheinlich will man nur der Samstagabendshowkonkurrenz entgehen, die bei RTL oder auch die öffentlich-rechtlichen Sender laufen. Dann sollte man vielleicht die Showlänge anpassen und nur bis 22:30 Uhr senden.

Ältere Beiträge

© 2018 Die Fernschauerin

Theme von Anders NorénHoch ↑