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Start Up – Ein Löwe ist ausgebrochen

Dieser Text wurde nicht von der Praktikantin von Maschmeyer geschrieben.

Nach der „Höhle der Löwen“ und „Das Ding“ steigt jetzt auch Sat. 1 in die Gründershows mit Start Up ein. Die ersten Minuten sind eigentlich nur eine Maschmeyerwerbesendung. Nach neun Minuten Vorstellungsvideos geht es dann auch mal los. Erster Pitch und zwischendurch noch der zweite Pitch und ein Vorstellungsvideo. Dann noch die Meinungen der „Jury“. Wieder ein neuer Pitch. Es geht hin und her. Gefühlt werden 200 Produktideen in einer Stunde vorgestellt. Dabei sind die Produkte eigentlich egal. Carsten Maschmeyer interessiert sich nur für die Menschen und beurteilt diese, ob als Gründer geschaffen sind.

Neben Carsten Maschmeyer gibt es noch eine Art Jury, die mitentscheiden, aber total irrelevant sind, weil sie kaum was sagen. Matthew Mockridge hat noch den größten Redeanteil, weil er das Quiz für die Werbung ansagen darf. Ansonsten kommt von den Dreien kaum etwas. Matthew Mockridge tritt als Betreuer der Kandidaten auf und kümmert sich im Verlauf der Staffel um die Kandidaten. Wie viele Mockrigdes gibt es eigentlich? Bei Sat. 1 gibt es zurzeit kein Format ohne einen Mockridge. Lea Lange, selbst Gründerin, soll beraten. Klaus Schieble ist die rechte Hand von Maschmeyer.

Der Schnitt ist grauenhaft. Man kann sich nicht auf ein Produkt einlassen, weil ständig hin und her gesprungen wird. Dazu noch Schnitte ins Publikum, die unpassend zu dem wirken, was man gerade im Pitch gesehen hat. Der Schnitt wirkt nicht authentisch.

Nachdem die Kandidaten, die in der engeren Wahl sind, ausgesucht worden sind, müssen diese Aufgaben erledigen, wie z. B. am Sony Center in Berlin die Passanten von ihrem Produkt überzeugen. Später kommen noch teambildende Aufgaben hinzu, bei denen man schon in der Vorschau sieht, dass es zu Streit unter den Kandidaten kommt.

Fazit:

Als DHDL-Liebhaberin ist das Format nichts für mich. Mich interessieren die Produkte, die Präsentation und wie absurd die Forderungen der Gründer an die Löwen ist. Das alles bekomme ich bei Start Up nicht. Mich interessieren nicht die Gründer, sondern die Produkte und die stehen in der Show nicht im Mittelpunkt. Auch die Länge der Sendung ist viel zu lang. Man orientiert sich da an die “Höhle der Löwen”, aber drei Stunden sind zu lang, vor allem wenn man nach einer Stunde mit den Pitchs durch ist.

Die Löwen brechen wieder aus

Die Löwen brüllen wieder durch die Start-Up Szene. Die Käfige sind geöffnet und die Löwen bereit zu investieren.

Nach den erfolgreichen ersten beiden Staffeln ist die dritte Staffel Die Höhle der Löwen nun zurückgekehrt. Diesmal mit neuer Besetzung. Nachdem bekannt wurde, dass Vural Ögers Unternehmen Insolvenz anmeldete, zog er sich auch aus der Höhle zurück. Schnell wurde bekannt, dass Carsten Maschmeyer den neuen Platz im Team einnehmen wird. Ein kleiner Shitstorm kam auf VOX zu. Maschmeyer steht in der Kritik, was bei der Bekanntgabe als neuer Löwe kein positives Bild auf die neue Staffel der Höhle der Löwen brachte.

Auch „Ich bin raus“ Lencke Steiner ist in dieser Staffel keine Löwin mehr. Sie zog sich zurück, um ihr politische Karriere zu verfolgen.

Das zweite neue Mitglied in der Höhle ist Ralf Dümmel, ein deutscher Unternehmer. Die drei “Altlöwen” Judith Williams, Jochen Schweizer und Frank Thelen sind in der Höhle geblieben.

Zwei neue Unternehmer bedeuten nicht, dass die Sendung nicht mehr unterhaltsam ist. Dümmel und Maschmeyer fügen sich in die Gruppe mit ein. Beide haben noch keine Twittermemes, was ein bisschen fehlt. Lencke wäre schon raus. Maschmeyer wird zum Unternehmensversteher.

Nervig sind die ständigen und langen Erklärungen. Zu Beginn dauert es fünf Minuten die Investoren vorgestellt werden und in die Sendung eingeführt wird. Zwischendurch werden noch mal die Unternehmer einzeln vorgestellt. Bei den beiden neuen Investoren ist das ganz gut, aber bei den alteingesessenen Löwen ist das ein bisschen überflüssig bzw. zu lang. Zwischendurch noch lange Werbeblocks, die die Sendung in die Länge ziehen.

Am Ende lässt sich sagen, dass sich durch die neuen Investoren sich nichts signifikant verändert hat. Die neuen Löwen fügen sich in die Runde ein und investieren. Mal sehen, wie die Fernsehquote auf die beiden neuen Unternehmer reagiert. Bisher waren die Quoten der Höhle der Löwen immer sehr gut.

Quoten:

Bei den Quoten sah es für die Höhle der Löwen sehr gut aus. 2,63 Millionen sahen gestern Abend zu. In der Zielgruppe der 14-49-Jährigen stieg der Marktanteil auf 18,0 Prozent, womit der bisherige Bestwert übertroffen wurde.

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