Er ging nach Amerika und sagte: „Wenn ich es dort schaffe, komm‘ ich nie mehr nach Deutschland zurück!“
Und heute Abend ist er wieder HIER, RAAAB!“

Oh.

Schlag den Henssler

Screenshot Schlag den Henssler

Das erfolgreichste Samstagabendshowkonzept nach „Wetten dass…?“ ist zurück. OK, es war nie wirklich weg. Schlag den … ist zurück. Seit 2006 läuft die Show. Es gab 54 Ausgaben mit Stefan Raab. Ab 2009 gab es den Ableger „Schlag den Star“, der ähnlich funktionierte, aber nicht live war und es weniger Geld gab. Nachdem Rücktritt von Raab wurde „Schlag den Star“ umkonzipiert. Es traten jetzt nicht mehr Normalos gegen Promis an, sondern zwei Promis gegeneinander an. Außerdem war die Show live. Nun ist man wieder beim alten Konzept und konnte Stefan Henssler als Dauergegner gewinnen, der nun wieder gegen Normalos antritt.

Neu ist die Anzahl an Auswahlkandidaten. Waren es früher fünf Personen, sind es jetzt nur noch drei. Diesmal ist auch keine Frau als Auswahlkandidatin dabei. Neu ist auch die Gewinnsumme, die sich halbiert hat. Es sind nur noch 250.000 Euro. Gewinnt Steffen Henssler, erhöht sich der Jackpot. Moderiert wird von Elton und kommentiert von Elmar Paulke. Beide haben den Job schon während „Schlag den Star“ gemacht. Wie immer werden 15 Spiele gespielt.

Man merkt, dass Steffen Henssler oft „Schlag den Raab“ gesehen hat. Er nimmt sich der „raabschen“ Attitüde an und fragt bei Spielen ständig nach. Der Ehrgeiz ist da, aber er wirkt dabei in vielen Situationen unsympathisch. Auch bei Twitter kommt Henssler nicht gut weg. Viele hätten sich jemand anderes gewünscht, wobei die Wahl schwierig ist, weil die Person langfristig an die Show gebunden werden soll und der Ehrgeiz groß sein muss. Niemand will jemanden sehen, der den Kandidaten das Geld quasi schenkt.

Bei der Werbeplatzierung muss Pro Sieben nachjustieren bzw. nicht jeden Trend mitmachen. Bereits beim zweiten Spiel wurde während des Spiels Werbung gemacht. Diese Cliffhanger sollen das Publikum zum Dranbleiben zwingen, aber es ist einfach nur nervig. Später zeigte man dann noch einen Musikact nach der Werbung und spielte dann erst weiter. Oder man nutzte eine Umzugspause nicht für eine Werbepause, sondern ließ Elton die neuen Schlag den Henssler-Spiele vorstellen, ging dann zum Spiel und schob einen richtigen Werbeblock ein.

Fazit:

„Schlag den Raab“ hat sich bei einigen Spielen auch gezogen und man konnte zwischendurch auch mal ein Stündchen schlafen, aber bei dem Kandidaten kam überhaupt keine Spannung auf, weil der Kandidat sehr ruhig war. Gefühlt gab es sehr wenige körperliche Spiele. Vielleicht, weil man Steffen Henssler noch schonen wollte, der sich beim Training verletzt hatte und weshalb die Sendung verschoben wurde. Die Spiele waren teilweise sehr langatmig, weil es zu viele Durchgänge gab. Teilweise hätte ein Durchgang gereicht oder man musste sieben Punkte erreichen, wo auch fünf gereicht hätten. Das hat die gesamte Show in die Länge gezogen.

Der Termin für die zweite Ausgabe Schlag den Henssler ist der 4. November 2017.