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Skaliert Das Ding des Jahres?

Ladies and gentlemen,
Please put your patschehands together,
For the sensationel, supersack of German television, STEFAN RAAHAB!
Oh mein Gott, es gibt ihn wirklich!
Er ging nach Amerika, und sagte: „Wenn ich es dort schaffe, komm‘ ich nie mehr nach Deutschland zurück!“
Und heute Abend ist er wieder HIER, RAAHAB!“

Aber nur als Produzent. Hauptsache ein bisschen Raab. Hoffentlich gibt es keinen Duschkopf. Vielleicht sind wir doch von ein paar Löwen umgeben. Joko würde ich eher einer Giraffe zuordnen.

Zurück zum Thema.

Die Show ist anders als „Die Höhle der Löwen“. Das Konzept zu kopieren, wäre auch zu einfach gewesen. Was ist anders? Eine Menge. Es gibt sechs Shows. Fünf davon sind die Vorrunden- und die letzte dann die Finalshow. In jeder dieser Vorrundenshows treten jeweils acht Erfinder gegeneinander an. Die Jury testet die Ideen, der Erfinder. Nach zwei Erfindungen stimmt das erste Mal das Publikum ab und entscheidet, welcher der Kandidaten weiterkommt. Dabei kann es sein, dass nur eine von zwei guten Erfindungen weiterkommt und in der nächsten Runde eine Erfindung, die schlechter ist weiterkommt. Lieber dann eine Entscheidung am Ende der jeweiligen Show. In jeder Show wird dann ein „Gewinner“ vom Publikum im Studium gewählt, der dann ins Finale einzieht. Im Finale können dann auch die Zuschauer an den Bildschirmen per Telefonvoting abstimmen und „Das Ding des Jahres“ wählen.

Die Löwen oh Pardon die Jury besteht aus Joko „ich investiere in alles, was mir vor die Füße kommt“ Winterscheidt, Lena „irgendwann mal was mit Models und jetzt will sie nur ins Fernsehen“ Gercke und dem einzigen unbekannten Hans-Jürgen Moog, dem Chefeinkäufer von Rewe. Moderiert werden die Shows von Janin Ullmann und der Gewinner bekommt einen Webedeal im Wert von 2,5 Millionen Euro. Also muss hier nicht um die Gunst der Löwen und die Anteile an der eigenen Firma gefeilscht werden.

Die Einspielfilme sind etwas kürzer als in der Höhle der Löwen, aber trotzdem mit unwichtigen Details gefüllt, die es nicht braucht. Die Produktvorstellungen wirken genauso aufgesagt, wie bei der Höhle. Es handelt sich aber auch um Personen, die so was nicht alltäglich machen.

Die Präsentationen wirken auf der großen Bühne etwas verloren. Da hilft auch nicht die Häuserkulisse im Hintergrund. Selbst die Jurysessel wirken wie ein Fremdkörper, weil sie einfach so auf der Bühne stehen. Auch das Publikum braucht die Sendung nicht. Das Klatschen wird teilweise einfach reingeschnitten, da denkt man schnell an „Little Big Stars“ mit Thomas Gottschalk.

Das gesamte BWL-Gerede fehlt komplett. Ab und zu wird mal nach dem Verkaufspreis und Produktionskosten gefragt, aber einen Businessplan oder die Unternehmensbewertung sucht man vergeblich. Das macht die Show in meinen DHDL-verwöhnten Augen ein bisschen langweilig. Gerade das Businessgerede macht mir in der Höhle Spaß, wenn mal wieder ein paar Erfinder unrealistische Vorstellungen haben und man darüber bei Twitter lästern kann. Bei „Das Ding des Jahres“ sind es nur Produktvorstellungen und Jokos Lache, die man ständig hört. Die beiden anderen Jurymitglieder halten sich eher zurück. Dabei würde die Einschätzung der Verkaufsfähigkeit eines Produktes von Herrn Moog mich viel mehr interessieren.

Ein weiteres Manko ist die Länge der Show. Drei Stunden geht die Sendung. Durch die viele Werbung ist die Netto-Zeit sicherlich nur eine Stunde, aber nach einer Stunde schaltet man geistig einfach ab. Hinzu kommt, dass Pro Sieben die Show nicht nur am Freitag zeigt, sondern auch noch den morgigen Samstag reserviert hat.

Man merkt, dass es eine Raab TV produzierte Sendung ist. Kleine Details, wie das Glöckchen bei den Entscheidungen, kennt man aus „Schlag den Raab“ und auch bei der Machart, merkt man Raabs Hand.

Beginner gegen Gewinner gegen Langeweile

Beginner gegen Gewinner mit Joko ohne Klaas. Nicht noch ein Artikel, in dem es nur um die Trennung von Joko und Klaas geht. Okay, bleiben wir bei der Show.

Die Idee von „Beginner gegen Gewinner“ stammt aus „Die beste Show der Welt“. In der dritten Ausgabe der besten Show hieß die Urshow noch „Dabei sein ist teuer“. Damals (ey, dass war im Februar dieses Jahres) trat der Kandidat gegen einen Profi Schwimmer und Leichtathlet an. Er musste sich von seinem Budget von 5000 Euro ein Handicap für den Profi kaufen und dann gegen ihn antreten. Die Show hatte damals eine Quote von 79%.

Nun bekam die Show aus der Show einen Platz am Samstagabend. Das ist nach „My Idiot Friend“ die zweite Auskopplung aus der besten Show der Welt. Das Konzept ist gleich geblieben. Ein Hobbysportler tritt gegen einen Profi an. Normalerweise ist man chancenlos gegen einen Profisportler in seiner Disziplin, aber ist dieser gehandicapt, sieht das schon anders aus. Kann Tischtennisprofi Timo Boll auch mit einer Bratpfanne gewinnen? Oder die Leichtathletin Ruth Spelmeyer in einem Barockkleid rennen?

Joko hat für die Show eine Menge Profis organisiert. Mit dabei sind Ex-Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg, die Fußballer Arne Friedrich und Timo Hildebrand. Die Jury, die Geld auf die Kandidaten setzen, besteht aus Elyas M’Barek, Nico Rossberg und Matthias Opdenhövel.

Zu Beginn zieht sich die Show ein bisschen. Erst 20:43 Uhr geht es endlich los. Vorher werden erst die Kandidaten, die drei Weisen (Opdenhövel, M’Barek und Rosberg) und Kommentator Elmar Paulke vorgestellt. Dann noch ein typischer 8-Minuten-Werbeblock, der ungewöhnlich früh kam und dann erst das erste Duell.

Und schon ist das erste Spiel vorbei. Nach nur vier Minuten. Nach zehn Minuten dann schon wieder Werbung. Man merkt schnell, dass in der Show gerne geredet wird. Es entsteht viel Redezeit. Erst gibt es eine kleine Vorstellungs-MAZ, dann noch die Kontrahenten begrüßt, die drei Weisen tauschen sich auch noch aus und nicht vergessen sollte man die Anmoderationen der Werbung. Die ersten Duelle vielen sehr kurz aus und so waren die schon nach 4 bzw. 5 Minuten beendet. Erst beim Tischtennis kam ein bisschen Spannung auf, weil das Duell über drei Sätze ging.

Die einzelnen Duelle dauern ca. 20 Minuten, wenn man sie im Ganzen betrachtet, also von der Vorstellung der Kandidaten, Auswahl des Handicaps und dem eigentlichen Duell. Die meisten, der Duelle sind per se Sportarten, die nicht sehr lang dauern. Ein 400-Meter-Lauf dauert nur ca. eine Minute und dafür dann 20 Minuten einzuplanen, langweilt sehr schnell. Auch die drei Weisen sind irgendwie überflüssig. Bei jedem Duell wetten sie eine bestimmte Geldsumme auf den Kandidaten. Das Geld kommt bei einem Gewinn des Beginners in den Jackpot, der am Ende von einem Kandidaten gewonnen werden kann. Warum nicht eine feste Summe? Die Drei dienen der Zeitüberbrückung, weil man fast vier Stunden füllen muss.

Eine Kürzung der Show auf 90 Minuten würde ihr gut tun, aber das deutsche Fernsehen hat sich darauf eingespielt, dass eine Samstagabendshow vier Stunden lang dauert. In 90 Minuten müsste man auf das viele Gerede verzichten und es käme ein bisschen Spannung auf. Die Duelle wären dann immer noch zu kurz, aber es würde sich nicht so ziehen und man könnte alles schnell hintereinander schneiden. In der jetzigen Form merkt man, dass es eine Aufzeichnung ist und sehr viel geschnitten wurde, weil die Drehs länger dauerten. Bei einem Außendreh sieht man besonders schön, dass der Dreh sehr lang gedauert hat. Beim 400-Meter-Lauf ist es zu Beginn noch hell und im eigentlichen Lauf ist es bereits dunkel.

Bei den Außendrehs verstehe ich es, dass es Aufzeichnungen sind, weil die Infrastruktur einfach nicht gegeben ist und man lange Wege zurücklegen muss. Die Studioduelle könnte man auch live zeigen. Bei Schlag den Raab kann man seit Jahren sehen, dass man ein Studio schnell umbauen kann. Bei den Außenmoderatorinnen wechselte man zwischen Jeannine Michaelsen und Janin Ullmann. Wahrscheinlich hatte eine der Beiden an einem Drehtag keine Zeit. Anders kann ich mir nicht vorstellen, warum man zwei verschiedene Moderatorinnen nimmt.

Joko moderiert die Show sehr gut. Manchmal fehlt ihm ein Anspielpartner. Diesmal ist er auch vorbereit und nicht wie in früheren Produktionen, die er oft spontan moderierte und ihm Klaas wieder auf den Punkt bringen musste. Zwischendurch motiviert er auch die Kandidaten, wenn sie zurückliegen. Am Schluss tritt er selbst in einem Duell gegen Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg an. Er fährt mit ihm ein Rennen. Joko im Rennwagen und Hülkenberg im überladenen Kleintransporter. Joko fühlt sich in der Sendung wohl. Vielleicht liegt es auch an den Freunden, die er sich als Gäste oder Moderatoren gewählt hat.

Sehr ansprechend sind das Studiodesign und die Einspieler. Schöne Bilder kann die Produktionsfirma Florida TV einfach, wie man in früheren Produktionen bereits gesehen hat.

Fazit:

Eigentlich klingt das Konzept von Beginner gegen Gewinner gut und auch bei „Die beste Show der Welt“ hat mir das Format gefallen, aber die Umsetzung auf eine vierstündige Samstagabendsendung funktioniert so, wie es gemacht wurde, nicht richtig. Die Show macht zu oft Werbung. Man ist ja von „Schlag den …“ viel Werbung gewohnt, aber die Sendung übertrifft das alles. Außerdem wird sehr viel geredet und die Duelle sind zu kurz.

Mal sehen, was die Quoten zu Beginner gegen Gewinner sagen.

 

Circus Halli Galli schließt die Pforten

Circus Halli Galli endet heute. Ja, das ist noch ein Text darüber. Viele Texte wurden schon geschrieben und ich schreibe auch noch einen darüber, aber die Beiden haben mich gefühlt seit zehn Jahren begleitet. Das klingt jetzt so, als würde die Beiden für immer von der Bildfläche verschwinden.

Nach acht Jahren endet MTV Home, neoParadise und Circus Halli Galli. Von MTV zu ZDFneo endet die Reise nun bei ProSieben. Ganz ist die Reise noch nicht zu Ende. Die Abendformate von Joko und Klaas gehen weiter, nur Circus Halli Galli endet nach neun Staffeln. Die Ankündigung des Endes liegt schon ein bisschen zurück, deshalb hatte sie Zeit sich zu verabschieden, was sie meiner Meinung nach auch getan haben. In der letzten Staffel drehten sie noch mal richtig auf. Scheinbar mit der Prämisse „Was soll ProSieben schon machen?“, es ist die letzte Staffel. Sie erfüllten sich noch einige Wünsche, alte Rubriken kamen noch einmal vor, Liveshows usw.

Circus Halli Galli

Screenshot Circus Halli Galli

Die letzten zwei Jahre habe ich die Sendung nur noch sporadisch geguckt, weil sie sich in meinen Augen nicht mehr so viel Mühe geben haben und nur noch die Rubriken wiederholten, die mir nicht zusagten. „Bei Anruf Udo“ und das ewig Hingehalte von „Aushalten nicht lachen“ ist bei der x-ten Wiederholung nicht mehr lustig gewesen. Zwischendurch kam mal „was mit Saufen“ aber es fehlte an Tiefe, die nur noch manchmal aufblitzte. Bei MTVHome und neoParadise versuchte man sich zumindest an einer gewissen Tiefe mit Aktionen, wie „Stehen, damit es weitergeht“. Bei Circus Halli Galli war es oft nur der „Haudrauf“ Humor. Dennoch war es eine Spielwiese, auf der sich die Produktion hätte austoben können, was sie leider in den letzten Staffeln nicht genutzt haben. Deshalb ist es gut, dass die Beiden jetzt aufhören (vielleicht schon ein Jahr zu spät).

Die letzte Staffel endete emotional schon in der vorletzten Folge mit einem „Rock am Ring“ Spezial. Es wurde noch einmal „Angels“ von Robbie Williams gesungen, wie schon 2010 in einem „Wenn ich du wäre XXL“. Olli Schulz tauchte ein letztes Mal auf.

Die gesamte letzte Staffel war gut. Es gab einige Liveshows mit Livewerbung. Man hatte das Gefühl, dass sich das Team noch mal reinlegt und ein gutes Ende zeigen will, was in den 2-4 Staffeln davor nicht mehr der Fall war. Es war die Luft raus. Matthias Schweighöfer war in jeder zweiten Ausgabe als „Gast“. Die beiden gingen kaum noch raus und ließen die anderen mal machen.

Trotzdem ist es schade, dass damit eine Ära endet. Ein Lichtblick zwischen den zahlreichen „The Big Bang Theory“ Wiederholungen. Wie schon bei TV Total mit Stefan Raab, hätte die Show neue Impulse benötigt, aber man sah sie und freute sich, dass sie noch laufen. Ohne TV Total und ohne Circus Halli Galli fehlt dann doch etwas im Fernsehen.

Trotzdem darf man gespannt sein, wie sich die verbleibenden Formate der Beiden bei ProSieben entwickeln und welche Neuen dazu kommen.

Die letzte Sedung

Die Sendung beginnt dem Rückblick, den sie schon bei der Ankündigung des Endes veröffentlicht haben. Im Publikum sitzen viele Wegbegleiter. Oma Violetta ist in Form eines Bildes da, weil es ihr gesundheitlich nicht so gut geht. Danach kommt mal wieder was mit saufen in Form eines Beitrages, indem Partygänger erzählen, wie sie sich die letzte Sendung vorstellen. An der Stelle merkt man wieder, dass die Show über dem Zenit ist. Der typische Haudrauf Humor. Danach treten Casper und Cro auf. Endlich wird es emotional als Palina die Bühne betritt. Alle Drei erzählen von den Anfängen, wie sie sich gefunden haben. Das sind die Momente in der Show, die es dann doch noch zu einer angemessenen finale Folge machten.

Mit einer rührenden Rede und einer wahnsinns Sequenz, in der alle Mitarbeiter und Wegbereiter mit der MTV Home Musik zu sehen sind, verabschieden sich Joko und Klaas von ihrer Show.

Danke, Circus Halli Galli.

PS: Natürlich war Schweighöfer auch in der letzten Show.

My idiot friend

My idiot friend ist die neue Show von Joko und Klaas. Ja, sie machen mal wieder eine Show. Diesmal nicht am Samstagabend, sondern am Donnerstagabend in Konkurrenz mit Jan Böhmermann. Die Show ist eine Auskopplung aus „Die beste Show der Welt“ von Joko und Klaas, die im August bei Pro Sieben lief. In der „Die besten Show der Welt“ wurden Showkonzepte von Joko und Klaas erdacht und vor Publikum getestet. Das Publikum durfte abstimmen. My idot friend bekam damals eine hohe Zuschauerwertung und wurde zu einer eigenen Show.

Es werden mal wieder Menschen hinters Licht geführt. Diese Showidee gibt es schon seit Anbeginn des Fernsehens. „Verstehen sie Spaß“, „Versteckte Kamera“ und auch Pro Sieben hatte mit „Prankenstein“ schon solch eine Sendung. Diesmal ist es ein bisschen anders. Es gibt zwei Prominente und ihre „Freunde“. Die Promis werden reingelegt. Die MAZ stoppt am entscheidenden Punkt und die Freunde erraten, wie es weitergeht, und bekommen dafür Punkte.

Palina wurde in die Autowaschanlage nass gemacht, weil die Fenster sich plötzlich öffneten. Bei dem einen von Bosshoss wurde ein anhänglicher Fan ins Hotelzimmer gelassen, der das natürlich ausnutze, Brüderschaft trank und sich ein persönliches Tattoo von dem von Bosshoss wünschte.

In der zweiten „Runde“ gab es eine weitere MAZ von den beiden reingelegten Prominenten und das Spiel begann von vorn. Wieder musste erraten werden, wie es weitergeht.

Joko und Klaas moderieren My idiot friend solide weg. An der einen oder anderen Stelle kann man auch mal schmunzeln, sowohl bei den Moderationen als auch bei den Filmchen.  Olli Schulz ist eine Bereicherung für die Sendung, weil er versucht ein bisschen Stimmung zu machen und nicht nur einfach die Antwort gibt.Wie die Freunde des Prominenten in Verbindung stehen, wird leider nicht erklärt. Bei Palina kann man es sich denken, aber bei Bosshoss scheinen die Freunde recht willkürlich gewählt worden sein. Für eine einstündige Sendung mitten in der Woche ist das in Ordnung. Bisher wurden zwei Ausgaben produziert.

Gäste neben Palina Rojinski und dem einen von Bosshoss waren Nikeata Thompson, Olli Schulz, Lena Meyer-Landrut, die Palinas Freunde waren und für den einen von Bosshoss waren Franziska Knuppe, Uwe Ochsenknecht und Wolfgang Niedecken im Rateteam bzw. als Freunde geladen.

Live und in Farbe: Circus Halli Galli

Jetzt ist auch Circus Halli Galli aus der Sommerpause zurück und es das erste Mal live. Live, neues Intro, selbst gemachte Werbung und gute Einspieler.

Es geht schon gut los mit einem neuen Intro. Das neue Intro sieht ein bisschen mehr nach Late-Night-Show aus. Außerdem haben sie nicht mehr das Problem, wenn eine Person aus dem Ensemble aussteigt, wie es beim letzten Intro mit Oma Violetta und Olli Schulz war. Auch neu ist der Hashtag. Sonst sah man #HalliGalli jeden Montag in den Trends ganz oben, wird der Hashtag #CHG präferiert. Mit der Umsetzung des neuen Hashtags funktioniert es noch nicht so richtig, aber das war zu erwarten.

Nach dem üblichen kurzen Rumgeplänkel, was jeder kennt, wenn die Sommerpause vorbei ist und man wissen will, wie der Urlaub des anderen war, gibt es den ersten Beitrag.

Wie sieht eigentlich ein Brainstorming bei den beiden aus?

Der Beitrag hat die Qualität, die man sich gegen Ende einer Halli Galli Staffel sehnlichst wünscht und den es nur zu Beginn einer Staffel gibt, wenn die Ideen der Redaktion noch frisch sind. Gezeigt werden Prominente am laufenden Band. Natürlich die üblichen Halli Galli Gesichter, wie Palina und Sido, aber auch Jason Segel, dessen Part wohl bei seinem letzten Besuch aufgenommen wurde.

Wie die Teaser schon zeigten, ist Klaas in der Sommerpause verwahrlost und hat die Haare und den Bart wachsen lassen. Joko macht kurzen Prozess und fordert die Zuschauer auf ein Bild von Klaas bei Facebook zu liken. Bei 50.000 muss sich Klaas rasieren. Innerhalb von Minuten ist man bei über 150.000 Likes (nach der Sendung sind es über 300.000 Likes). Das wird interessant bei der Einschaltquote morgen, die niedriger sein wird und trotzdem haben innerhalb von Minuten 100.000 Personen geliked.

Sie machen sogar die Werbung live im Studio und stellen die Produkte vor. Die zweite Werbung überlassen sie dann doch wieder den Profis, die sich damit auskennen.

Man merkt, dass sie für die Entwicklung und Realisation der Beiträge mehr Zeit gehabt haben. Das sieht man häufig bei Circus Halli Galli, wenn sie aus der Sommerpause oder Weihnachtspause gekommen sind. Ich hoffe sie halten das Niveau, das sie heute vorgelegt haben die gesamt Staffel durch. Ich würde es mir wünschen, weil die Sendung vor der Sommerpause stark abgenommen hat.

Jetzt noch schnell Werbung für das Duell um die Geld im Anschluss und dann die Stunde auch schon wieder rum. Klaas ruft noch schnell seine Mutter an, die natürlich vergessen hat, dass ihr Sohn heute live sendet. Sie guckt lieber die Serie im ZDF.

Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen.

Joko und Klaas‘ beste Show der Welt

Die beiden Fernsehknallköpfe Joko und Klaas suchen die Beste Show der Welt. Joko bezeichnet Circus Halli Galli in jeder Folge als die zweitbeste Show der Welt. Jetzt sind sie auf der Suche nach der Besten Show. Joko und Klaas, wie soll es anders sein, treten gegeneinander an. Jeder präsentiert eine Showidee und das Studiopublikum bestimmt live die Quote der Sendung. Sinkt die Quote unter die Grenze, hat der Kandidat nur noch ein paar Sekunden um das Ruder rumzureißen. Schafft er es nicht, wird die Show abgebrochen. Der Aufbau der Show suggeriert das Suchen eines Konzeptes für eine große Samstagabendsendung. Die Sendung selbst soll die neue Samstagsabendshow sein.

In der letzten Ausgabe. Wurde eine WG verunstaltet gegen Geld. Aus dem WG-Zimmer wurde zu einem hippen Club und das Badezimmer zu einem Streichelzoo. Andere Spiele dienten zur Demütigung der Moderatoren. So wurde Jokos Höhenangst mal wieder ausgenutzt, was schon in anderen Joko und Klaas Formaten durchexaltiert wurde. Klaas wurde in einer japanischen Spielshow gedemütigt, die keinen Sinn ergab. Beide Formate dienten also nur dem ewigen Streit der beiden und waren wenig unterhaltend. Dann gab es noch die Show mit süßen Tieren, weil Tiere immer gut ankommen. Und am Ende noch zwei à la ich vermisse dich, ich habe Person X lange nicht mehr gesehen und willst du mich heiraten. Auch die Folge der Show selbst, schaffte es nicht so richtig die neue Samstagabendshow zu werden.

Großes Manko war hier wieder die Tatsache, dass es nicht live war und die Zuschauer auf den Sofas nicht abstimmen konnten.

Was hat sich geändert?

Klaas beginnt. Erste Show. Klaas spielt Joko mit einer versteckten Kamera Streiche und fragt dann Jokos Freunde, wie sich Joko verhalten wird. Bei Rückwärtsfußball kann Joey Kelly auch mal wieder bei Pro Sieben sein. Das Auge isst mit ist sehr unterhaltsam. Klaas sieht nicht, was er kocht und wird von Frank Rosin geleitet. Am Ende muss ein Pärchen kosten und bewerten. Das Showformat bekommt 91% und damit die Führung.

Die Showkonzepte haben sich im Vergleich zur ersten Sendung verbessert und sind sehr unterhaltsam. Die meisten Shows könnte man als eine richtige Sendung aufziehen. Zumindest für einen Abend oder als eine Rubrik. Nicht jedes Konzept ist durchdacht. Joko will eine Wissensshow, ohne die Experimente zu erklären. Das ewige Duell der beiden führt diesmal nur Joko, in dem er Klaas mit einem Quiz reinlegt, was Klaas nicht gewinnen kann und sich mit kaltem Wasser begießen lassen muss (#Luft). Um die beste Quote einzufahren, greift Joko am Ende zum Äußersten und geht baden, weil Klaas nicht ins kalte Wasser springen will. Joko tut alles, um den Sieg des Abends noch zu erreichen.

Am Ende gewinnt Joko mit 93% zu 91%.

Die SOMMERPAUSE neigt sich dem Ende zu

Schluss mit der Sommerpause. Nach der Fußball EM und den Olympischen Spielen in Rio ist es Zeit für das normale Programm mit alten und neuen Shows, zu denen man twittern kann. Keine langweiligen Abende, in denen man durch die Sender zappt und nichts findet.

Die Sommerpause ist vorbei. Zwischen der EM und den Olympischen Spielen gab es keinen Platz etwas Neues zu senden.

Ganz ohne neue Shows kam die Sommerpause nicht aus. RTL ging in diesem Sommer mit gleich drei neuen Shows in den Sommersendeplan. 500 – die Quizarena wurde so Sommerprogramm des Wer wird Millionär Sendeplatzes. Mit dem Sommerhaus der Stars versuchten sie sich mit einem Promi Big Brother Klon und Ninja Warrior Germany brachte ein bisschen Action in den Sommer.

Das ZDF versuchte es mit dem Quiz Champion. Pro Sieben versuchte es mit Teamwork.

Wie sehen die nächsten Wochen aus?

Die Höhle der Löwen startet als erstes mit ihrer neuen Staffel und den neuen Löwen, aus der Sommerpause. Am 23. August um 20:15 Uhr zeigt VOX das Erfolgsformat.

Am Donnerstag/Freitag (25.08.) folgt das Neo Magazin Royale bei ZDFneo oder im ZDI ab 20:15 Uhr.

Am Wochenende (27.8.) muss man sich wieder entscheiden zwischen Der besten Show der Welt (Pro Sieben) und der neuen Show Die Kirmiskönige bei RTL mit Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder.

Am folgenden Montag (29.8.) startet Wer wird Millionär mit einem Pechvogel Spezial aus der Sommerpause. Im Anschluss deckt Walraff auf.

Am 30.8. startet bei Pro Sieben die neue Staffel der Simpsons mit einer neuen Stimme von Homer Simpsons, nachdem der Synchronsprecher Norbert Gastell im letzten Jahr gestorben ist.

Noch ein bisschen warten müssen wir auf die Heuteshow, die erst am 9.9. startet.

In Kurzform:

23.8. Die Höhle des Löwen (20:15 Uhr VOX)
25.8. Neo Magazin Royale (Ab 20:15 Uhr im ZDI)
27.8. Die Kirmiskönige (20:15 Uhr RTL)
27.8. Die beste Show der Welt mit Joko und Klaas (20:15 Uhr Pro Sieben)
29.8.  Wer wird Millionär – Pechvogel Spezial (20:15 Uhr RTL)
30.8.  Simpsons (20:15 Uhr Pro Sieben)
9.9.  Heuteshow (22:30 Uhr)

Teamwork – Die Show zwischen der Werbung

Teamwork,  ein weiterer  Versuch einer neuen Samstagabendunterhaltung nach der Raab Ära. Es handelt sich hierbei um die dritte Folge der Show. Wieder dabei sind Joko und Klaas sowie Jeannine Michaelsen als Moderatorin. Die anderen prominenten Kandidaten sind Smudo und Sido an der Seite der normalen Kandidaten.

Die Kandidaten werden sehr kurz vorgestellt, was sie machen und was sie mit dem Geld machen wollen. Keine langen Einspieler in Schlag den Raab Manier, wie es in vielen Shows mittlerweile üblich ist. Sehr angenehm, weil es die Sendung nicht unnütz in die Länge zieht.

Der prominente Kandidat spielt alleine oder zusammen mit seinem Schützling gegen ein anderes Team. Das spielende Team kann sich den Gegner aussuchen. Zwischen Joko und Klaas herrscht auch bei der Sendung die übliche Konkurrenz, sodass sie oft zusammenspielen.

Es wird um Geld gespielt. Die Gewinnsumme kann für das nächste Spiel eingesetzt werden oder man geht sicher und behält das Geld und ein anderes Team ist dran.

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