Schlagwort: Joko Winterscheidt

Late Night Berlin aus Berlin mit Klaas Heufer-Umlauf

Ist es schon wieder Zeit für eine neue Late Night Show? Klaas Heufer-Umlauf versucht es mit Late Night Berlin. Deutschland ist kein Late Night Land, dennoch gab es immer wieder versuche. Der Großvater der Late Night in Deutschland ist Harald Schmidt. 1995 kopierte er von David Lettermann und der Tonight Show einzelne Elemente. Nach und nach entwickelte er eigene Elemente und war jahrelang das Nonplusultra der Late Night Show, obwohl Stefan Raab mit TV-Total die besseren Quoten einfuhr. Über Jahre waren dies die beiden einzigen Late Night Formate im deutschen Fernsehen, die den amerikanischen Late Nights ähnelten (bei Schmidt mehr, als bei Raab).

Ich habe wieder die Pierre M. Krause Show vergessen. Die gibt es auch noch und sendet seit gefühlt Jahrzehnten in der Sparte im Nachtprogramm. Jan Böhmermann mit seinem Neo Magazin Royale bestimmte die letzten Jahre das Genre, aber nun gibt es eine neue Show mit einem alten Hasen.

Klaas Heufer-Umlauf hat endlich seine eigene Show und diesmal sogar ohne Joko. Bei Circus Halli Galli hatte sich dieser Wunsch immer schon angedeutet. Klaas machte ein kleines Stand-up an seinem Schreibtisch. Den Schreibtisch hat er nun wieder, aber kein Sofa, auf dem sein Lebensabschnittsgefährte Joko Winterscheidt sitzt. Diesmal ist es ein Sessel für die Gäste, die er sich Woche für Woche einlädt.

Jetzt zur Show. Das selbstkritische Stand-up dauert und dauert und dauert. Das Problem, was Stand-ups heute haben, ist das Internet, wo schon jeder dieser Gags über ein Thema gemacht wurde. Es gibt im Übrigen eine Band und einen Bandleader. Der Bandleader ist Redaktionsleiter Jakob Lund und übernimmt die Funktion des Sidekicks. Dazu hat er das rote Elton-Gedächtnis-Sakko an.

Das Stand-up läuft immer noch, auch wenn Klaas sich mittlerweile gesetzt hat. Das Hauptthema des Stand-up besteht aus Politik. An der Lautstärke, der Zuschauerlacher, kann man hören, dass es nicht unbedingt das Zielgruppenthema ist. Die Gags zu „Promi Undercoverboss“ kommen schon mehr beim Publikum an. Der erste Einspieler erinnert doch stark an „Halli Galli“ Einspieler, wo Betrunkene eine Szene nacherzählen. Der Anspruch bei Late Night Berlin hat sich aber erhöht, sodass keine Betrunkene erzählen und das Thema die Koalitionsverhandlungen sind. Nach der Werbung versucht man sich im Zusammenspiel zwischen Klaas und Sidekick, was noch nicht ganz so funktioniert, was aber der Aufregung und der neuen Situation geschuldet ist. Es muss sich alles einspielen.

Die erste Ausgabe war solide. Man muss der Show Zeit geben, damit sich alles einspielt und vielleicht noch an ein paar Schrauben gedreht werden.

Skaliert Das Ding des Jahres?

Ladies and gentlemen,
Please put your patschehands together,
For the sensationel, supersack of German television, STEFAN RAAHAB!
Oh mein Gott, es gibt ihn wirklich!
Er ging nach Amerika, und sagte: „Wenn ich es dort schaffe, komm‘ ich nie mehr nach Deutschland zurück!“
Und heute Abend ist er wieder HIER, RAAHAB!“

Aber nur als Produzent. Hauptsache ein bisschen Raab. Hoffentlich gibt es keinen Duschkopf. Vielleicht sind wir doch von ein paar Löwen umgeben. Joko würde ich eher einer Giraffe zuordnen.

Zurück zum Thema.

Die Show ist anders als „Die Höhle der Löwen“. Das Konzept zu kopieren, wäre auch zu einfach gewesen. Was ist anders? Eine Menge. Es gibt sechs Shows. Fünf davon sind die Vorrunden- und die letzte dann die Finalshow. In jeder dieser Vorrundenshows treten jeweils acht Erfinder gegeneinander an. Die Jury testet die Ideen, der Erfinder. Nach zwei Erfindungen stimmt das erste Mal das Publikum ab und entscheidet, welcher der Kandidaten weiterkommt. Dabei kann es sein, dass nur eine von zwei guten Erfindungen weiterkommt und in der nächsten Runde eine Erfindung, die schlechter ist weiterkommt. Lieber dann eine Entscheidung am Ende der jeweiligen Show. In jeder Show wird dann ein „Gewinner“ vom Publikum im Studium gewählt, der dann ins Finale einzieht. Im Finale können dann auch die Zuschauer an den Bildschirmen per Telefonvoting abstimmen und „Das Ding des Jahres“ wählen.

Die Löwen oh Pardon die Jury besteht aus Joko „ich investiere in alles, was mir vor die Füße kommt“ Winterscheidt, Lena „irgendwann mal was mit Models und jetzt will sie nur ins Fernsehen“ Gercke und dem einzigen unbekannten Hans-Jürgen Moog, dem Chefeinkäufer von Rewe. Moderiert werden die Shows von Janin Ullmann und der Gewinner bekommt einen Webedeal im Wert von 2,5 Millionen Euro. Also muss hier nicht um die Gunst der Löwen und die Anteile an der eigenen Firma gefeilscht werden.

Die Einspielfilme sind etwas kürzer als in der Höhle der Löwen, aber trotzdem mit unwichtigen Details gefüllt, die es nicht braucht. Die Produktvorstellungen wirken genauso aufgesagt, wie bei der Höhle. Es handelt sich aber auch um Personen, die so was nicht alltäglich machen.

Die Präsentationen wirken auf der großen Bühne etwas verloren. Da hilft auch nicht die Häuserkulisse im Hintergrund. Selbst die Jurysessel wirken wie ein Fremdkörper, weil sie einfach so auf der Bühne stehen. Auch das Publikum braucht die Sendung nicht. Das Klatschen wird teilweise einfach reingeschnitten, da denkt man schnell an „Little Big Stars“ mit Thomas Gottschalk.

Das gesamte BWL-Gerede fehlt komplett. Ab und zu wird mal nach dem Verkaufspreis und Produktionskosten gefragt, aber einen Businessplan oder die Unternehmensbewertung sucht man vergeblich. Das macht die Show in meinen DHDL-verwöhnten Augen ein bisschen langweilig. Gerade das Businessgerede macht mir in der Höhle Spaß, wenn mal wieder ein paar Erfinder unrealistische Vorstellungen haben und man darüber bei Twitter lästern kann. Bei „Das Ding des Jahres“ sind es nur Produktvorstellungen und Jokos Lache, die man ständig hört. Die beiden anderen Jurymitglieder halten sich eher zurück. Dabei würde die Einschätzung der Verkaufsfähigkeit eines Produktes von Herrn Moog mich viel mehr interessieren.

Ein weiteres Manko ist die Länge der Show. Drei Stunden geht die Sendung. Durch die viele Werbung ist die Netto-Zeit sicherlich nur eine Stunde, aber nach einer Stunde schaltet man geistig einfach ab. Hinzu kommt, dass Pro Sieben die Show nicht nur am Freitag zeigt, sondern auch noch den morgigen Samstag reserviert hat.

Man merkt, dass es eine Raab TV produzierte Sendung ist. Kleine Details, wie das Glöckchen bei den Entscheidungen, kennt man aus „Schlag den Raab“ und auch bei der Machart, merkt man Raabs Hand.

Ein Mann, eine Wahl und eine Wahlsendung

Wir stehen kurz vor der Bundestagswahl. Alle Parteien werben um die Stimmen der Wähler. Auf den Fernsehsendern laufen Wahlwerbespots und Wahlsendungen, die den Wählern die Parteiprogramme näher bringen sollen. Pro Sieben hat sich in diesem Jahr und auch schon in der Vergangenheit auf die Fahne geschrieben, vor allem die jungen Wähler abzuholen. Bei der diesjährigen Wahl gibt es drei Millionen Erstwählerinnen und Erstwähler. Pro Sieben versuchte es vor vier Jahren bereits mit Stefan Raab und seinem Format „Absolute Mehrheit“ und dem Format „Task Force Berlin“ politische Themen näher zu bringen. Auch schon 2009 sendete man mit der „TV Total Bundestagswahl 2009“ solch ein Format. In diesem Jahr ist Klaas Heufer-Umlauf an der Reihe. Schon bei der letzten Wahl setzte er sich ein. In einer spezial Ausgabe von „Circus Halli Galli“ lud man sich Peer Steinbrück (dem damaligen SPD Kanzlerkandidaten) in die Sendung ein und befragte ihn nach seinen Zielen.

Klaas Heufer-Umlauf ist bekennender SPD Anhänger und trotzdem schlüpft er bei Ein Mann, eine Wahl in unterschiedliche Positionen und befragt Politiker. Dabei schlüpft er in die Positionen links, liberal und konservativ.

Zu Beginn wird eine WG simuliert, in der Klaas mit sich selbst wohnt. Kurz noch Olli Schulz anrufen, weil man eigentlich Martin Schulz wollte und schon geht es mit dem Interview los. Ein paar kurze Fragen und schon wechselt Klaas die Rolle von liberal in links. Martin Schulz bekommt den Wandel von Klaas nicht mit. Nach dem Interview mit Martin Schulz ändert man die Strategie. Von da an wird der jeweilige Politiker vom jeweiligen Klaas interviewt. Dadurch bekommen die Interviews mehr Tiefe. Die kurzen Einspieler mit den drei Klaas’ sind überflüssig. Wir haben es schon zu Beginn begriffen, dass es Klaas dreimal gibt.

Am Ende hat das Politikformat die gleichen Probleme, wie andere Politiksendungen. Wer sich für Politik interessiert, guckt die Sendung und wer sich dafür nicht interessiert, wird mit dieser Sendung auch nicht zum Politikinteressierten.

Es gibt zwei Ausgaben von Ein Mann, eine Wahl. Die nächste Ausgabe läuft nächste Woche.

Die Woche: Big Brother, Designs, Wahl, Joko

Big Brother Haus zu verkaufen

Die diesjährige Staffel ist am letzten Freitag zu Ende gegangen. Aus Quotensicht erhofften sich die Macher mehr, nachdem die Vorjahresstaffel schon nicht sehr gut lief. Auch die Änderungen beispielsweise in der Moderation konnte das Niveau nicht steigern.

Alles neu macht der Herbst?

Vor ein paar Wochen hat sich RTL Nitro verschönert und wurde zu Nitro. Vor ein paar Tagen änderte Youtube ihr Design. Seit gestern hat auch ntv (jetzt ohne Bindestrich) ein neues Design. Auch RTL zieht mit und wird wieder bunter. Die drei Farben rot, gelb und blau im Logo wurden etwas heller und die Hintergründe erstahlen in Türkis, Pink und Gelb. Im Oktober folgt dann noch ZDFneo mit einem neuen Design.

Wahl, Wahl, Wahl

Überall sieht man die Wahl. Jeder Sender hat seine eigene Wahlsendung. Bei RTL II floppte die Wahlsendung. Bei Sat. 1 avancierte die Wahlsendung „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ schnell zur Oberflächlichkeitshow. Claus Strunz begrüßte am Mittwoch Katja Kipping (Linke), Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Christian Lindner (FDP) und Alice Weidel (AfD) im Studio. Für Claus Strunz war das wichtigste am Abend die Wahlplakate von Christian Lindner. Mich wunderte es, dass man nicht nach Thermomixrezepten fragte und den Twitterhype #ThermiLindner aufgriff. Solche unwichtigen Fragen zogen sich durch die Sendung. Neben den wichtigen Fragen nach Mietpreisbremse, gerechter Bezahlung und Flüchtlingen wurden in Umfragen ermittelt, ob sie Christian Lindner eitel finden, wie viel Prozent mit Katja Kipping in eine WG ziehen würden oder ob sie Alice Weidel lustig finden.

Bis zum großen TV-Duell am Sonntag sollte Claus Strunz nach an seinem Moderationsstil arbeiten, damit er Angela Merkel und Martin Schulz nicht ständig ins Wort fällt oder den beiden Kanzlerkandidaten die Antwort schon in der Frage vorwegnimmt.

Am nächsten Tag entschuldigte sich Strunz für einen Recherchefehler. In der Sendung schilderte eine Krankenschwester ihre Probleme in der Pflegebranche. Darauf mussten die Politiker innerhalb von 30 Sekunden ihre Sicht der Dinge darzustellen. Die Krankenschwester sollte sich dann entscheiden, welche Lösung der Politiker sie für glaubwürdig und umsetzbar hielte. Sie entschied sich für Katja Kipping von den Linken. Später stellte sich heraus, dass die Krankenschwester Mitglied der Linken ist und somit ihre Wahl nicht überraschte.

Joko hat schon wieder etwas Neues gefunden

Joko Wintescheidt ist bekannt dafür, dass er in viele Start-ups investiert und einige Firmen besitzt. Jetzt probiert er ein neues Medium aus. Ab Frühjahr 2018 erscheint „Joko“, ein Magazin rund um Lifestyle- und Zeitgeist. Gruner + Jahr ist der Verlag hinter dem neuen Magazin.

Circus Halli Galli schließt die Pforten

Circus Halli Galli endet heute. Ja, das ist noch ein Text darüber. Viele Texte wurden schon geschrieben und ich schreibe auch noch einen darüber, aber die Beiden haben mich gefühlt seit zehn Jahren begleitet. Das klingt jetzt so, als würde die Beiden für immer von der Bildfläche verschwinden.

Nach acht Jahren endet MTV Home, neoParadise und Circus Halli Galli. Von MTV zu ZDFneo endet die Reise nun bei ProSieben. Ganz ist die Reise noch nicht zu Ende. Die Abendformate von Joko und Klaas gehen weiter, nur Circus Halli Galli endet nach neun Staffeln. Die Ankündigung des Endes liegt schon ein bisschen zurück, deshalb hatte sie Zeit sich zu verabschieden, was sie meiner Meinung nach auch getan haben. In der letzten Staffel drehten sie noch mal richtig auf. Scheinbar mit der Prämisse „Was soll ProSieben schon machen?“, es ist die letzte Staffel. Sie erfüllten sich noch einige Wünsche, alte Rubriken kamen noch einmal vor, Liveshows usw.

Circus Halli Galli

Screenshot Circus Halli Galli

Die letzten zwei Jahre habe ich die Sendung nur noch sporadisch geguckt, weil sie sich in meinen Augen nicht mehr so viel Mühe geben haben und nur noch die Rubriken wiederholten, die mir nicht zusagten. „Bei Anruf Udo“ und das ewig Hingehalte von „Aushalten nicht lachen“ ist bei der x-ten Wiederholung nicht mehr lustig gewesen. Zwischendurch kam mal „was mit Saufen“ aber es fehlte an Tiefe, die nur noch manchmal aufblitzte. Bei MTVHome und neoParadise versuchte man sich zumindest an einer gewissen Tiefe mit Aktionen, wie „Stehen, damit es weitergeht“. Bei Circus Halli Galli war es oft nur der „Haudrauf“ Humor. Dennoch war es eine Spielwiese, auf der sich die Produktion hätte austoben können, was sie leider in den letzten Staffeln nicht genutzt haben. Deshalb ist es gut, dass die Beiden jetzt aufhören (vielleicht schon ein Jahr zu spät).

Die letzte Staffel endete emotional schon in der vorletzten Folge mit einem „Rock am Ring“ Spezial. Es wurde noch einmal „Angels“ von Robbie Williams gesungen, wie schon 2010 in einem „Wenn ich du wäre XXL“. Olli Schulz tauchte ein letztes Mal auf.

Die gesamte letzte Staffel war gut. Es gab einige Liveshows mit Livewerbung. Man hatte das Gefühl, dass sich das Team noch mal reinlegt und ein gutes Ende zeigen will, was in den 2-4 Staffeln davor nicht mehr der Fall war. Es war die Luft raus. Matthias Schweighöfer war in jeder zweiten Ausgabe als „Gast“. Die beiden gingen kaum noch raus und ließen die anderen mal machen.

Trotzdem ist es schade, dass damit eine Ära endet. Ein Lichtblick zwischen den zahlreichen „The Big Bang Theory“ Wiederholungen. Wie schon bei TV Total mit Stefan Raab, hätte die Show neue Impulse benötigt, aber man sah sie und freute sich, dass sie noch laufen. Ohne TV Total und ohne Circus Halli Galli fehlt dann doch etwas im Fernsehen.

Trotzdem darf man gespannt sein, wie sich die verbleibenden Formate der Beiden bei ProSieben entwickeln und welche Neuen dazu kommen.

Die letzte Sedung

Die Sendung beginnt dem Rückblick, den sie schon bei der Ankündigung des Endes veröffentlicht haben. Im Publikum sitzen viele Wegbegleiter. Oma Violetta ist in Form eines Bildes da, weil es ihr gesundheitlich nicht so gut geht. Danach kommt mal wieder was mit saufen in Form eines Beitrages, indem Partygänger erzählen, wie sie sich die letzte Sendung vorstellen. An der Stelle merkt man wieder, dass die Show über dem Zenit ist. Der typische Haudrauf Humor. Danach treten Casper und Cro auf. Endlich wird es emotional als Palina die Bühne betritt. Alle Drei erzählen von den Anfängen, wie sie sich gefunden haben. Das sind die Momente in der Show, die es dann doch noch zu einer angemessenen finale Folge machten.

Mit einer rührenden Rede und einer wahnsinns Sequenz, in der alle Mitarbeiter und Wegbereiter mit der MTV Home Musik zu sehen sind, verabschieden sich Joko und Klaas von ihrer Show.

Danke, Circus Halli Galli.

PS: Natürlich war Schweighöfer auch in der letzten Show.

Die Promi Darts WM bei Pro Sieben

Die Promi Darts WM bei Pro Sieben ist der nächste sportliche Wettbewerb, nach der Zwei-Felder WM, mit dem Pro Sieben eine Samstagabend Show etablieren will.

Darts erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit.

Moderiert wird die Sendung von Joko Winterscheid (ohne Klaas). Es spielt jeweils ein Prominenter mit einem Profi. Die Promis sind Tim Wiese, Stefanie Hertel, Reiner Calmund, Tim Mälzer, Lothar Matthäus, Laura Wontorra, Matthias Opdenhövel und Steffen Henssler.

Eingeleitet wird die Sendung mit der TV Total Stimme und dann noch Matthias Opdenhövel als Kandidat. Ein bisschen Wehmut.

Die Stimmung im Saal ist sehr laut. Joko kommt gegen den Lärm kaum an.

Es wird Darts gespielt. Ja. Das Publikum grölt. Ja. Die Sendung geht vier Stunden (in einer Zahl 4). OK, dazwischen sind die üblichen langen Werbeblöcke, aber für eine Darts WM ist das doch sehr lang. Vor allem, wenn man weiß, dass die Sendung nicht nur Dartsfans gucken sollen.

Oh, Jan Böhmermann twittert zur ARD Schlagersendung „Schlagerchampion – Das große Fest der Besten“. Ach, die Promi Darts WM läuft noch.

Für Darts Fans sicherlich eine gute Samstagabend Show aber für alle anderen doch eher langweilig, weil es vier Stunden fast dasselbe ist und es keine Abwechslung gibt.

Weil der Text zu kurz ist und ich auch nicht mehr zur Show schreiben kann, fülle ich ihn einfach auf.

Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund!« sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat.

Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse an Hungerkünstlern sehr zurückgegangen. Aber sie überwanden sich, umdrängten den Käfig und wollten sich gar nicht fortrühren.Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund!« sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben.

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