RTL hat sich es auf die Fahne geschrieben alte Showformate neu aufzulegen. Nach Familienduell, Jeopardy, Tutti Frutti usw. ist nun Ronnys Pop Show an der Reihe. Die Musikshow mit dem Affen. Von 1982 bis 1988 lief die Sendung im ZDF.

Zwischen den Videoclips moderierte der Affen bzw. Schimpanse Ronny. Außerdem gab es kurze Sketche mit Ronny. Otto Waalkes übernahm die Synchronisation.

In der Neuauflage verzichtete man auf einen richtigen Schimpansen und nahm eine Schimpansenpuppe, die von Martin Reinl gespielt wurde. Martin Reinl ist bekannt aus Zimmer frei und anderen Formaten. Zu seinen bekannten Puppen gehören Horst-Pferdinand, das alte Zirkuspferd und der Hund Wiwaldi.

Otto ist auch wieder mit dabei und taucht ab und zu auf. Thematisch bleibt man bei den 80er Jahren und zeigt Ausschnitte von Musikclips aus dieser Zeit.  Zwischen den Clips sitzt Ronny mit einem Gast an seinem Schreibtisch und interviewt diesen. In der ersten Sendung ist dies Thomas Anders. Außerdem schaut man auf die Geschichte des Gastes zurück, zeigt Musikclips aus der Originalsendung von damals und hat sogar die Grafiken von damals übernommen. Des Weiteren werden Clips mit dem Schimpansen aus den 80er gezeigt. Auch die Rubriken und Sketche hat man aus der Originalshow übernommen.

Fazit

Ronny reißt den ein oder anderen flachen Witz. Es gibt Gelächter aus der Konserve. Die moderativen Fähigkeiten des Affen lassen zu wünschen übrig. Er unterbricht den Gast ständig.  Man merkt die alten Rollen von Martin Reinl. Ronny ist eine Mischung aus Wiwaldi, seiner Kakerlake und anderen Rollen. Eigentlich ist es die Wiwaldi Show, die sonst im WDR lief. Nur der Moderator ist neu. Bei Ronnys Pop Show ist eine weitere Rückblicksendung in die 80er Jahre. Die Videoclips kennt man mittlerweile auswendig, weil sie zum tausendsten mal gezeigt wurden. Die Show dauert fast eine Stunde. Netto sind es ca. 45 Minuten pro Show. Kürzer wäre besser für die Sendung, weil es sich zum Ende dann doch etwas zieht. Geplant sind fünf weitere Sendungen mit den Gästen Doro Pesch, Patrick Bach, Guildo Horn, Heinz Rudolf Kunze und Jennifer Rush.