Rate mal, wie alt ich bin. 17? 30? 86? Oder doch 37? Manchmal ist es nicht so einfach das Alter zu schätzen. Wenn man dann noch das genaue Alter schätzen soll, wird es noch schwieriger.

Die ARD probiert es im Vorabend mal mit etwas Neuem, und zwar einem Quiz. Man kann 100.000 Euro gewinnen, wenn man von sieben Personen das richtige Alter errät. Mit jedem Jahr, das man daneben liegt, gewinnt man weniger. Um das Alter zu erraten, sehen die Kandidaten nicht nur die Person, sondern bekommen auch einen Hinweis z. B. zu einem bestimmten Ereignis, einem Promi, ein Jahrzehnt, die Lupe oder Ereignis.

Moderiert wird die Sendung von Matthias Opdenhövel, der durch diverse Shows, wie „Hast du Töne“, „Schlag den Raab“ und alle anderen Raab Shows, erprobt ist. Ein Paar, in dem Fall Stiefvater und Stieftochter, müssen raten, wie alt die Personen ist, die ihnen vorgestellt wird. Die Personen tragen ihre Alltagssachen und werden nicht extra geschminkt.

Die Kandidaten raten anhand des Aussehens und teilweise auch anhand des Namens, der in einer bestimmten Zeit modern war. Die Personen, deren Alter geschätzt werden soll, stammen aus unterschiedlichen Altersklassen. Im Finale bekommen die Kandidaten einen letzten Kandidaten und müssen auch dessen Alter erraten. HIer bekommen sie vier Hinweise. Benötigen sie die Hinweise nicht, bekommen sie das zuvor erspielte Geld. Mit jeden Hinweis, den sie nutzen, sinkt der Gewinn um einen bestimmten  Betrag.

Matthias Opdenhövel moderiert das souverän, wie immer. Ob sich das Format lange hält, lässt sich nicht sagen. Vielleicht nutzt sich das einfache Raten vom Alter nach ein paar Sendungen ab. In Frankreich, wo das Format herkommt und erfolgreich ist, funktioniert es. Bei „Rate mal, wie alt ich bin“ kann der Zuschauer sehr gut mitraten und sich selbst einschätzen, wie gut er darin ist.

Das Studio ist für eine Vorabendsendung recht groß und schön anzusehen mit einigen Effekten.