Ninja Warrior Germany ist wie American Gladiators ohne Gegner oder Takeshi’s Castle in nicht lustig. In Deutschland wurde nun auch die Ninja Warriors adaptiert. Kommentiert wird von Jan Köppen und Frank Buschmann. RTL versucht sich an einer Samstagabendshow und sendet in Konkurrenz zu Schlag den Star. ich bin gespannt, wie sich das auf die Quoten bei beiden Sendungen auswirkt.

Gefühlte 20 Meter Parkour mit fünf Hindernissen werden zwei Stunden lang versucht zu überqueren. Wer bis zum Ende kommt, ist im Finale, was auch immer das bedeutet.

Die Kandidaten müssen nacheinander sich an Ringen hangeln, über einen rotierenden Steg laufen und sich in ein Netz schwingen. Zusätzlich geht es noch nach Zeit pro absolviertes Hindernis. Jan Köppen und Buschi kommentieren das im Celebrity Deathmatch Manier schreiend das Gesehene. Die Geräuschkulisse ist über zwei Stunden sehr hoch und nervt doch ein bisschen. Da freut man sich schon fast über eine Werbeunterbrechung mit nerviger Werbung.

Gefühlt wurden 500 Kandidaten eingeladen, die teilweise nach Sekunden schon im Wasser landen, sodass sich die Anreise überhaupt nicht gelohnt hat. Zwischendurch gibt es mal ein längeres Vorstellungsvideo, was schon im Vorhinein bedeutet, dass der Kandidat es schafft. Zwischendurch werden Familie und Freunde von Laura Wontorra interviewt und schon sind wir beim nächsten Kandidaten, dessen Namen wir in 30 Sekunden auch schon wieder vergessen haben, weil der nächste vorgestellt wird. So läuft das den gesamten Abend ab.

Am Ende geht es noch einmal durch einen anderen Parkour, um ins endgültige Finale am 30. Juli einzuziehen. Buschi kommentiert in seiner lustigen Art zusammen mit Jan Köppen, die sich teilweise etwas necken.

Einfach sind die Hindernisse nicht, aber immer das Gleiche sehen müssen, langweilt etwas. Mal sehen, wie lange das Format trägt und nicht langweilig wird, wenn immer die gleichen Hindernisse zu sehen sind und wie sich die Quoten entwickeln oder ins Wasser fallen.