Neutwitterer Thomas Gottschalk (@herbstblond) ist mit einer Show zurück. Little Big Stars heißt das Format, und wie der Name schon andeutet, beschäftigt sich die Show mit Kindern und ihren Talenten. Es handelt sich um keine Casting Show oder ein Wettbewerb unter den Kindern. Die Kinder zeigen, was sie können und lassen die Zuschauer staunen. Das Format ist eine Adaption der Show „Little Big Shots“ aus den USA, das von Moderatorin Ellen DeGeneres und Komiker Steve Harvey gemeinsam für NBC entwickelt wurde und schon in die zweite Staffel ging. In den USA hat Gottschalk das Format gesehen und war begeistert, sodass er das Angebot, die Show zu moderieren, annahm. Ihn reizte der improvisierende Teil der Show, den er in seinem Ausflug zu „Deutschland sucht den Superstar“ vermisst hatte.

Die Show beginnt mal wieder mit einer Zusammenfassung, der besten Szenen. Jetzt kann man eigentlich schon abschalten. Das ist auch so ein neuer Trend, dass man den Zuschauer spoilert.

Schönes Studio. Gottschalk moderiert souverän und lustig wie immer. Er kann gut mit den Kindern umgehen. Warum hat sich Sat. 1 den Cutter vom Supertalent geholt? Eingespieltes Klatschen, eingespielte Lacher, die Publikumsreaktion passt nicht zum Gezeigten, sehr schnelle Schnitte, Standing Ovations vom Publikum bei jedem Kind und auch so manche Reaktion von Gottschalk wirkt falsch reingeschnitten. Man könnte echt meinen, dass Gottschalk jetzt das Supertalent Kids moderiert. Immerhin bleibt uns Dieter Bohlen erspart und das Studio ist ganz schön.

Ach ja, die Kinder. Den Begriff Talent kann man sehr weit dehnen. Zum einen gab es ein norwegisches Mädchen, die mit ihrer Stimme jeden DSDS Kandidaten zehn Kilometer hinter ihn lies und einen Jungen, der Pi aufsagen konnte. Auf der anderen Seite gab es einen sechs jährigen Jungen, der Insekten kochte und eine Cheerleading Gruppe.

Sat. 1 zeigt drei Ausgaben der von Little Big Stars immer sonntags. Ob das so gut ist, eine Show gegen den heiligen Tatort zu senden, werden die Quoten zeigen.