Das Regal müsste mal wieder clever abgestaubt werden. Das hat sich das ZDF auch gedacht und ein weiteres Trödelformat ins Programm genommen. Genauer hat ZDFneo mit „clever abgestaubt“ ein neues Format. Es ist kein reines Trödelformat. Das ZDF dachte sich, man könne Trödel und ein Quiz kombinieren und daraus eine Show machen. Moderiert wird von Steven Gätjen.

Wie kombiniert man also Trödel und Quiz? Man lässt die Kandidaten den Wert von Trödel bzw. antiken Gegenständen raten. Drei Kandidatenpaare treten gegeneinander an. Durch Beantworten von Fragen können sich die Gegenstände gesichert werden. In den folgenden Runden kann aus der Sammlung der anderen beiden Teams „geklaut“ werden. Gewonnen hat das Team, dass am Ende die höchst geschätzte Sammlung sich erspielt hat. Das Siegerteam erhält am Ende Geld in Höhe des teuersten Stücks.

Lead-in bildet mit „Bares für Rares“ Wiederholungen eine gute Einstimmung in das Thema. Hat man die Folge gesehen, kann man einschätzen, dass alte Füller von Pelikan auch mal 1000 Euro wert sind.

Bei clever abgestaubt gibt es Gegenstände im Wert von 0 bis 3000 Euro. Die Kandidaten dürfen die Gegenstände am Anfang in Ruhe begutachten. Ein Gutachter kommentiert das, was aber überflüssig ist, weil es weder inhaltlich hilft oder lustig ist. Bei den Fragen handelt es sich um allgemeine Fragen und keine trödelspezifischen Fragen, wodurch das Zuschauer auch mitraten kann.

Steven Gätjen moderiert das in seiner ruhigen und witzigen Art, aber viel hat er nicht zu tun, wenn er die Fragen vorliest. Man hat das Gefühl, dass er erst mal durch alle Format geschleust wird, aber bisher passt nur das Kinoformat zu ihm.

Das Studio ist etwas lieblos gestaltet, wenn man die ZDF Studios der anderen Trödelformate vom ZDF kennt. Das Studio sehr leer und für nur wenige Personen und keine Aktion verläuft sich die Größe.

ZDFneo hat zunächst 20 Folgen produziert und zeigt diese montags bis freitags um 19:30 Uhr.