Im Jahre 2000 war es das mediale Ereignis. 10 Menschen ziehen für 100 Tage in ein Haus ein, das rund um die Uhr von Kameras beobachtet wird und der Zuschauer kann live dabei sein. Jeden Abend saß man dann vor dem Fernseher und guckte die Tageszusammenfassung, weil man wissen wollte, was passiert ist und weil man am nächsten Tag in der Schule mitsprechen wollte. Schnell schob man die zweite Staffel hinterher und darauf folgte jährlich eine neue Staffel und man verlängerte die Dauer auf ein Jahr und reduzierte sie wieder, weil die Quoten fielen. 2011 war dann Schluss mit Big Brother. Ein paar Jahre später versuchte man es dann noch einmal mit einer Staffel.

Der überall herrschende Promiwahn in Sendungen wurde dann auch bei Big Brother eingeführt. Gab es früher nur zwischendurch Besuch von Prominenten im Haus, wurde nun ein extra Promi Big Brother ins Leben gerufen. Die 12 Promis mussten nur 15 Tage in ein Haus einziehen. Weil auch hier der gewisse Knall in der Sendung fehlte, wurden neben den Z-Promibewohnern Z-Weltstars, wie Pamela Anderson oder David Hasselhoff ins Haus eingeladen, die dort mehr oder weniger dort wohnten.

Auch in diesem Jahr hat Sat. 1 irgendwelche Z-Promis gefunden, die Ex von irgendwem oder den hat man seit 10 Jahren nirgendwo gesehen, die für 14 Tage ins Big Brother Haus einziehen. Dazu noch irgendein Thema, das zu noch mehr Konfrontationen zwischen den Bewohnern führt und schon ist die Sendung fertig.

Moderiert wird von Jochen Schropp und als Cindy aus Marzahn moderiert Désirée Nick. Wie immer zieht sich der Einzug der Kandidaten in die Länge. Jeder muss interviewt werden und bei jedem muss gezeigt werden, wie er das erste Mal durchs Haus läuft. Natascha Ochsenknecht übernimmt die Hausführung. Das Haus hat zwei Bereiche. Den schönen, luxuriösen Bereich und die Kanalisation. Wie immer das Spiel, wer muss runter in die Kanalisation und wer darf wieder rauf. Dazu noch der übliche Krach, der durch die Personen entsteht, die extra so gecastet werden. Das Übliche.