Monat: Juli 2016 (Seite 1 von 2)

Der große RTL II Promi Kegelabend

WER sind diese Leute?

Hier könnte eine Kritik stehen

Hier sollte eigentlich meine Kritik zum großen Kegelabend bei RTL 2 stehen. Es war aber so schlimm, dass ich abschalten musste.

Sorry, eure Fernschauerin

Teamwork – Die Show zwischen der Werbung

Teamwork,  ein weiterer  Versuch einer neuen Samstagabendunterhaltung nach der Raab Ära. Es handelt sich hierbei um die dritte Folge der Show. Wieder dabei sind Joko und Klaas sowie Jeannine Michaelsen als Moderatorin. Die anderen prominenten Kandidaten sind Smudo und Sido an der Seite der normalen Kandidaten.

Die Kandidaten werden sehr kurz vorgestellt, was sie machen und was sie mit dem Geld machen wollen. Keine langen Einspieler in Schlag den Raab Manier, wie es in vielen Shows mittlerweile üblich ist. Sehr angenehm, weil es die Sendung nicht unnütz in die Länge zieht.

Der prominente Kandidat spielt alleine oder zusammen mit seinem Schützling gegen ein anderes Team. Das spielende Team kann sich den Gegner aussuchen. Zwischen Joko und Klaas herrscht auch bei der Sendung die übliche Konkurrenz, sodass sie oft zusammenspielen.

Es wird um Geld gespielt. Die Gewinnsumme kann für das nächste Spiel eingesetzt werden oder man geht sicher und behält das Geld und ein anderes Team ist dran.

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Versteckte Formate: Kessler ist …

Sender schieben gerne mal Formate an den Programmrand, wenn sie der Meinung sind, dass die Formate keine hohen Einschaltquoten hervorbringen.

Kessler ist … ist so ein Format. Mittlerweile startete die dritte Staffel. Zu erst lief das Format nur bei ZDFneo, wechselte dann aber ins Hauptprogramm an den Programmrand des ZDF’s.

Seit mittlerweile drei Staffeln verwandelt sich Michael Kessler in verschiedene Persönlichkeiten.

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Warum berührt uns Nizza mehr als andere Anschläge?

Die Welt kommt nicht zur Ruhe. Wieder ist etwas passiert. Wieder starben unschuldige Menschen. Wieder hält die Welt den Atem an. Die Welt wäre schon längst tot, wenn sie bei jeder schrecklichen Meldung den Atem anhielte. Deshalb gehört zu jedem Terrorakt, jedem Amoklauf, jeder Katastrophen auch die Meldung der Relevanz.

Warum wird über Anschläge in Frankreich mehr berichtet, als Anschläge in der Türkei, Syrien oder dem anderen Leid in der gesamten Welt? Mit jeder Meldung kommen die Vorwürfe, warum man das Profilbild in den sozialen Medien nicht in die Farben des getroffenen Landes macht oder die Wahrzeichen der Stadt in Landesfarben taucht, wenn es sich bei Anschlägen „nur“ um Anschläge in der Türkei handelt. Warum partizipiert man mit dem einen Land mehr als mit dem anderen Land? Die Frage kann ich auch nicht beantworten, aber ich möchte an dieser Stelle meine Gedanken festhalten und darauf hinweisen, dass es sich hierbei um meine persönlichen Gedanken handelt und man es auch anders sehen kann.

Wieder ein Anschlag in Frankreich. Diesmal in Nizza, im Süden des Landes. Ein Lkw fuhr in eine Gruppe Menschen, die den Nationalfeiertag von Frankreich gefeierten. Es starben nach aktuellen Angaben 84 Menschen, weiter 50 befinden sich noch in Lebensgefahr und viele andere wurden verletzt.

Die Fernsehsender reagierten mit Sondersendungen, verlängerten Nachrichtensendungen und Brennpunkten. Nachrichtenseiten sind voll mit Artikeln über die Lage und für jede noch so kleine und neue Erkenntnis wird in einem neuen Artikel beschrieben.

Warum diese Größe der Berichterstattung nicht bei einem Bombenanschlag in Syrien? Die Frage lässt sich nicht beantworten. Ich versuche es mal.

Die Anschläge vom 11. September 2001 in New York waren die ersten Ereignisse, die medial einen Umfang erlebten, den ich nicht kannte. Über Tage liefen Nachrichtensendungen, einige Sender schalteten ihr Programm ab. Die Medien waren voll und die Welt veränderte sich. Auch die mediale Berichterstattung änderte sich in meinen Augen. Sobald etwas passierte, wurde berichtet, was nicht falsch ist, sondern nötig. Nur die Art der Berichterstattung und des Gezeigten hat sich verändert.

Wenn man über die letzten Anschläge nachdenkt, fallen einem Frankreich (Charlie Hebdo, Paris) und Brüssel ein. Man kann sich genau erinnern, was man gemacht hat oder was dort passiert ist. Es fallen mir aber auch noch andere Anschläge ein, bspw. Ankara. Was war da noch mal. Ich glaube eine Bombe oder war es etwas anderes? Es ist nicht mehr präsent in meinem Kopf.

Charlie Hebdo ist über ein Jahr her und noch immer bewegt es mich. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in der „Nähe“ passieren kann. Ich saß vor dem Fernseher und konnte es nicht glauben, selbst wenn ich unterwegs war, versuchte ich alles mitzubekommen. Ich weiß noch, wie ich einer Vorlesung saß und nicht von Twitter wegkam, weil ich neue Informationen brauchte. Zu Hause angekommen lief der Fernseher mit den immer gleichen Bildern. Die Medien waren voll.

Die sozialen Netzwerke veränderten das Bewusstsein. Diskussionen zum Thema, Mitleidsbekundungen durch Bilder und Worte. Man trauerte zusammen.

Im November letzten Jahres dann wieder Anschläge in Frankreich. Die Medien berichteten und wir trauerten mit.

Anschläge in Boston. Die Medien berichteten und wir trauerten mit.

Anschläge in Ankara. Die Medien berichteten …

… ein bisschen. Die Nachricht darüber, Meldungen in den Nachrichten und ein Brennpunkt am Abend. Vielmehr Sondersendungen gab es nicht und auch in den sozialen Medien war die Aufredung nicht sehr groß. Das Hashtag #prayforankara trendete. Wir fühlten mit, aber wir fühlten anders. Warum?

Heute der Anschlag in Nizza. Die Medien berichten und wir trauern mit.

Woran liegt das?

Ist es die Nähe? Belgien und Frankreich sind mir näher als die Türkei, obwohl ich in keinen der Länder jemals war. Warum wurde dann so viel über die Anschläge in Boston berichtet?

Vielleicht die Mentalität oder der Kulturkreis? Ist es die Tatsache, dass es eine westliche Nation getroffen hat? Ankara ist auch nicht weit, aber ein anderer Kulturkreis und die Nähe zum Krisengebiet des Nahen Osten. Ich weiß es nicht.

Ist es der Gedanke, dies könnte auch in Deutschland passieren, wenn es schon Paris und Brüssel trifft? Nach den Anschlägen in Paris wurde ein Fußballspiel abgesagt, weil ein Teil der Antworten die Bevölkerung verunsichern würde, wie de Maiziere es ausdrückte. Ist die Terrorgefahr in Deutschland höher als wir es denken?

Eine andere Seite der Vorwürfe über die einseitige Berichterstattung ist der Umgang der Personen im Internet. Ein Anschlag und schon wird reflexartig gepostet, dass man traurig über das Geschehen ist. Kurz danach kommen die anprangernden Fingerzeige, warum man so etwas nur schreibe, wenn etwas in Europa passiert und man nicht die täglich sterbenden berücksichtigt oder die hungernden Kinder in Afrika.

Man versucht mir meine Trauer, Wut abzusprechen.

Ich kann meine Gefühlslage selbst nicht beschreiben. Manchmal trifft es mich und manchmal nicht. Warum kann ich nicht erklären. Aber mir diese Gefühle absprechen zu wollen, verstehe ich nicht.

Vielleicht ist es auch nur ein Schutz meines Körpers, der dann jeden Tag in Trauer sein müsste, weil es so viel Leid auf der Welt gibt. Es gibt aber auch so viel Schönes, was das Leid in meinen Gefühlen verdrängt, es ausschließt und nur manchmal kommt die Trauer über Anschläge hinaus.

Es ist auch nicht so, dass ich Bombenanschläge, hungernde Kinder nicht wahrnehme und nicht denke, was ist das für eine Welt, die das zulässt. Es ist aber nur ein kurzes Aufflackern, wenn ich die Meldung sehe oder lese. Das sind Gefühle, die ich nicht steuern kann und auch nicht erklären. Jeder hat seine eigene Bewältigung der Ereignisse (in seinen Gedanken, in Gesprächen und auf den sozialen Kanälen), die niemand Außenstehenden etwas angeht. Hauptsache es hilft den Schmerz zu verarbeiten.

RTL versucht es mit Promi Big Brother

Bei RTL ziehen prominente Paare ein bzw. ist meist nur einer der beiden Promis prominent. Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare läuft viermal bei RTL. Die Promipaare leben 13 Tage zusammen in einem Haus in Portugal. In Spielchen sollen die Paare ihre Beziehung unter Beweis stellen.

Natürlich entspricht das Haus nicht den Luxusvorstellungen der Paare. Sie schlafen in Doppelstockbetten, das Mobiliar ist nicht luxuriös. Das ist schon der erste Schock der Paare.

Die erste Stunde der Sendung werden die Prominenten ellenlang vorgestellt, wie sie mit dem Auto anreisen.

Man setzt bei den Prominenten natürlich auf Konflikte, damit RTL auch etwas zeigen kann. Thorsten Legat, der schon im Dschungel ausgeteilt hat. Dann Hubert Kah, der bei Promi Big Brother war. Zwei mir völlig unbekannte Pärchen. Einer hat bei VOX die Auswanderer mitgemacht und eine Prinzessin, die auch singt. Die Difinition von Prominent müsste ich mal im Wörterbuch nachschlagen, aber ich glaube ein Gesicht von den beiden Pärchen ist dort nicht abgebildet. Ebenfalls von VOX ein Makler von mieten, kaufen, wohnen. Und Rocco Stark ebenfalls Dschungelteilnehmer und von Beruf Sohn des Schauspielers Uwe Ochsenknecht.

Nachdem alle eingezogen sind und ihre Betten bezogen haben, sofern sie noch eins abbekommen haben, wird gegessen und dann geht es schon zur ersten Challange. Die Männer müssen Geld setzen und die Frauen sich durch Schlamm wühlen und Goldbarren suchen. Es folgt Pärchengehabe, das natürlich für Reibung in der Gruppe führt.

Danach müssen auch die Männer spielen und ihre Frau zusammenpuzzeln und dabei Fragen beantworten, die ein Autorenteam vermutlich aus einer x-beliebigen Frauenzeitschrift rausgesucht hat. Und noch ein Spiel. Zwischendurch werden die Konflikte der einzelnen Personen gezeigt, also ein typischer RTL Zusammenschnitt. Es geht weiter mit Streitereien und Spielchen. Drei weitere Folgen wird es vom Sommerhaus der Stars noch geben.

Sat1 kündigte im Übrigen eine neue Staffel Promi Big Brother an. Die Rolle von Cindy aus Marzahn (die ihre Rolle an den Nagel hängt) übernimmt Désirée Nick.

Das RTL Herbstprogramm

RTL hat mit seinem Herbstprogramm bereits jetzt im Sommer begonnen. Mit 500 – Die Quizarena und Ninja Warrior Germany starteten bereits zwei Formate. Das nächste folgt heute mit dem Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare oder anders gesagt versucht der Sender ein Promi Big Brother Format zu etablieren.

RTL versucht mit eigenen Formaten den Showmarkt in Deutschland zu erweitern. Neben einer weiteren Tanzshow Dance Dance Dance, in der Promiformationen bekannte Musikvideos nachtanzen, hat sich das Showehepaar Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder wieder zusammengetan und probieren sich mit Die Kirmeskönige die große TV-Show. Dabei müssen Prominente ihre Rummeltauglichkeit beweisen. Eigentlich ist es egal, was von Sinnen und Balder zusammen machen. Beide haben schon mit schlechteren Formaten geglänzt.

Jan Köppen geht mir Das ist Deutschland! auf Sendung und präsentiert Statistiken über die Deutschen. Damit wir wissen, wie wir wirklich sind und was wir eigentlich schon wissen.

Des Weiteren verpackt Oliver Geißen seine Chartshow in ein neues Gewand, macht daraus ein Quiz und nennt es The Big Music Quiz. Natürlich wieder mit Prominenten.

In der Comedy setzt RTL auf Altbewährtes und hat Carolin Kebekus, Sasha Grammel und natürlich Mario Barth auf dem Kanal. Neu und alt ist Otto bei RTL. Außerdem noch Chris Tall, wenn er darf.

In der Fiction probiert RTL etwas Neues. Der Sender nimmt sich der Geschichte von Winnnetou in einem Dreiteiler an und verfilmt diesen neu. Ausstrahlung wird ende des Jahres sein. Winnetou wird dabei von Nik Xhelilaj verkörpert und Old Shatterhand von Wotan Wilke Möhring.

Außerdem wird es mit „Magda macht das schon“, „Beste Schwestern“, „Nicht tot zu kriegen“ und „Triple Ex im Bereich Fiction vier neue eigenproduzierte Sitcoms geben.

Die alten Formate „Das Supertalent“ oder „Das „Jenke-Experiment“, „Bauer sucht Frau“, „Der Lehrer“ oder „Team Wallraff“ wird es auch in der Herbst Saison bei RTL geben.

Quelle: https://kommunikation.rtl.de/de/pub/aktuell/i84958_1.cfm

Unsere größten Hits mit Oliver B. Kerner

Die Chartshow läuft jetzt beim ZDF und wird von Johannes B. Kerner moderiert. Oliver Geissen sitzt auf dem Sofa und empfängt Gäste, äh Johannes B. Kerner. Zwischendurch mal ein bisschen Musik. 40 Jahre Charts in Deutschland ist der Aufhänger für die Show. Aus jedem Jahrzehnt werden die wichtigsten Songs für Deutschland gezeigt. Zwischendurch noch ein bisschen über die jeweilige Zeit geredet. Selbst die Sofagäste sind ähnlich der Chartshow, so sitzt Claudia Roth und Andrea Kiwi Kiewel auf dem Sofa. Im Gegensatz der Chartshow bei RTL fehlen die Green-Boxsitzer und es wird mehr Musik gespielt.

Die Musik wird dabei nicht von den Originalinterpreten gesungen, sondern von anderen Musikern. So singt Vicky Leandros dieser Weg von Xavier Naidoo, Johnny Logan I’ll will always love you von Whitney Houston oder Karat singen An Tagen wie diesen von den Toten Hosen.

Die Interpretationen sind, sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Im deutschen Fernsehen scheint sich ein Trend abzuzeichnen, dass Künstler andere Songs interpretieren. Sing meinen Song hat es vorgemacht und andere Sender ziehen nach. Die Interpreten wurden danach ausgesucht, wer gerade Zeit hat. Johnny Logan, der in fast jedem Fernsehgarten ist und Vicky Leandros, die des Öfteren in solchen Shows zu Gast ist.

Launige Show mit Bildern, die man schon in zahlreichen Musik-, Jahrzehntshows gesehen hat. Mit Songs, die man immer wieder hören kann.

Ninja Warrior Germany, Takeshi’s Castle oder American Gladiators?

Ninja Warrior Germany ist wie American Gladiators ohne Gegner oder Takeshi’s Castle in nicht lustig. In Deutschland wurde nun auch die Ninja Warriors adaptiert. Kommentiert wird von Jan Köppen und Frank Buschmann. RTL versucht sich an einer Samstagabendshow und sendet in Konkurrenz zu Schlag den Star. ich bin gespannt, wie sich das auf die Quoten bei beiden Sendungen auswirkt.

Gefühlte 20 Meter Parkour mit fünf Hindernissen werden zwei Stunden lang versucht zu überqueren. Wer bis zum Ende kommt, ist im Finale, was auch immer das bedeutet.

Die Kandidaten müssen nacheinander sich an Ringen hangeln, über einen rotierenden Steg laufen und sich in ein Netz schwingen. Zusätzlich geht es noch nach Zeit pro absolviertes Hindernis. Jan Köppen und Buschi kommentieren das im Celebrity Deathmatch Manier schreiend das Gesehene. Die Geräuschkulisse ist über zwei Stunden sehr hoch und nervt doch ein bisschen. Da freut man sich schon fast über eine Werbeunterbrechung mit nerviger Werbung.

Gefühlt wurden 500 Kandidaten eingeladen, die teilweise nach Sekunden schon im Wasser landen, sodass sich die Anreise überhaupt nicht gelohnt hat. Zwischendurch gibt es mal ein längeres Vorstellungsvideo, was schon im Vorhinein bedeutet, dass der Kandidat es schafft. Zwischendurch werden Familie und Freunde von Laura Wontorra interviewt und schon sind wir beim nächsten Kandidaten, dessen Namen wir in 30 Sekunden auch schon wieder vergessen haben, weil der nächste vorgestellt wird. So läuft das den gesamten Abend ab.

Am Ende geht es noch einmal durch einen anderen Parkour, um ins endgültige Finale am 30. Juli einzuziehen. Buschi kommentiert in seiner lustigen Art zusammen mit Jan Köppen, die sich teilweise etwas necken.

Einfach sind die Hindernisse nicht, aber immer das Gleiche sehen müssen, langweilt etwas. Mal sehen, wie lange das Format trägt und nicht langweilig wird, wenn immer die gleichen Hindernisse zu sehen sind und wie sich die Quoten entwickeln oder ins Wasser fallen.

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